E. und H.- G. Stute, Theodor-Storm-Str.14,
 33719 Bielefeld-Heepen 



Moina macrocopa

ich weiss es nicht, ob es tatsächlich ein
Japanischer Wasserfloh ist
oder nur durch den Namen als Futtertier
interessanter gemacht wurde ?

wie es z.B. mit der “Afghanische Fruchtfliege”
versucht wurde, die es nie gab !

Für mich ist es eher eine Unterart von
Daphnia pulex, den in Deutschland
bekannten Wasserfloh !
(muss aber auch nicht stimmen. )

allerdings hat der “Jap.” Wasserfloh andere
Lebens-und Haltungsbedingungen.

Wenn sie aufmerksam diesen Aufsatz lesen, erfahren sie
mehr über die erforderlichen Haltungsbedingungen!
 ( für die Zucht aber sehr wichtig.)

 

Es sind ca 1,5 mm grosse Wasserflöhe.

Züchten sie unbedingt nach meiner Vorgabe und
in mehreren Zuchtbehälter.
Es sollten mindestens 3 Behälter sein.

wobei sie eines beachten
müssen:

die Zuchtportion Flöhe die sie sich schicken lassen
stammen aus 
einer Zuchtgeneration !

wenn also nach beginnender Zucht der Nachwuchs sich
entwickelt, bleibt dieser
Generationsstamm weiter erhalten,
auch bei Neuansätzen.

Dass bedeutet:
die angesetzten  Flohzuchten sterben,

wenn es ein natürlicher Tot ist ,

nach ca 12 bis 15 Tagen bei gleichen Haltungsbedigungen
immer zusammen.

dass bedeutet aber auch:
ein “zeitlich” versetzter Zuchtansatz stirbt
nicht zeitlich versetzt sondern immer,
da der Ansatz aus dem laufenden Zuchtansatz
der Stammzucht stammt, mit diesem zusammen.

Es ist also auch hier eine unsinnige Zuchtempfehlung
die ich mehrfach lesen konnte.

einen weiteren Grund lesen sie am
Ende dieses Aufsatzes.

Es ist auf jeden Fall zu empfehlen die Zuchten in
 mindestens 3 Behältern (oder auch weiteren Behältern)
 zu  betreiben.

nicht auf Grund der Umkippphilosophie,
 
sondern aus Gründen
der Zuchtsicherheit.
wobei die Zuchtsicherheit nicht nur ausschlaggebend ist,

sondern die
Zuchtpflege eine sehr grosse Rolle einnimmt.

Denn bei einer gepflegten Zucht erneuern sich die Schlupfintervalle
der Flöhe regelmässig, ohne ihr zutun.

Bei einer  gleichgültigen, oder besser geschlammten Pflege können
sie nicht mit einer  oder weiteren Flohgeneration rechnen, 
wenn z.B. die Wasserpflege vernachlässigt wird !

Wenn sie sich einen Ansatz schicken lassen, sind es bedauerlicherweise
nur so viele Flöhchen, dass es nur für einen Zuchtansatz langt.
( wenn überhaupt ! )
Sie sollten diesen erst vermehren und anschliessend die
Weiteren Zuchtbehälter besetzen.

Leider ist die Korrektheit, Sorgfalt und Ehrlichkeit nicht bei den
“Anzeigern” der Futtertierzuchten erkennbar!
Mann muss also  hoffen, dass die Lieferungen dann
zur Zufriedenheit ausfallen.
eine Tatsache, die aber nicht immer befriedigt,
denn:
meine an den Handel gelieferten Ansätze wurden z. B. vom Empfänger
halbiert und dann pro Ansatz zum gleichen Preis weiter verkauft.
also mit 100% Aufschlag !

in eigener Sache:
mit
nicht korrekten Lieferungen
hatten wir in den 50 Jahren unseres  Versandes von
Futtertierzuchtansätzen 
niemals Probleme.


mein Vorschlag für die Zucht:

Ideal sind z.B. Behälter der Grössen
35 x 25 x 15 cm ( LBH),
z.B. von der Firma Gies, Frischhaltebox ca 9 Ltr Inhalt,
lebensmittelecht und cadmiumfrei.
( werden in Grossmärkten angeboten! )

diese Behälter haben die richtige
Oberfläche und Grösse für die Zucht.

Nehmen sie aber keine grössere Behälter zur Zucht,
denn die Wasserpflege und Reinigung der Behälter
kann dann doch zu einem Problem werden.

Züchten sie auch nicht in Gurken-oder Marmeladegläsern.
Es ist Unsinn ( besser noch “Schwachsinn” ) so etwas zu machen.
Es klappt nicht.
wie sollen z. B. diese empfohlenen Zuchtbehälter beleuchtet
werden um die Schwarmbildung ( im Gurkenglas ?? ) zu fördern.
 ( sie erkennen, es sind blödsinnige Empfehlungen die nun wirklich nichts bringen )
und trotzdem haben die Berichterstatter immer volle Marmeladegläser
mit “Jap.” Wasserflöhen.


Licht: ist sehr wichtig, ohne Licht kommt es
nicht zur Vermehrung.
( Es kommt auch nicht zur Schwarmbildung!)
Beleuchtungsdauer: tagsüber 8  bis 10  Stunden.
( über eine Zeitschaltuhr regeln.)

Tageslicht ( dann aber von oben ) genügt eventuell.

probieren ! denn der Himmel ist nicht immer Sonnenklar.
diese wechselnden Helligkeiten schaden der Moina Zucht und
verhindern teilweise auch die erfolgreiche Zucht.

Also besser so nicht beleuchten und
 auch nicht auf der Fensterbank züchten.

Sie sollten bedenken, es ist ja keine Freilandzucht  sondern
Bedingungen die bei kleinen Zuchtbehälter berücksichtigt
werden müssen (!)
und es wird ja auch im Keller gezüchtet.
Da erübrigt sich doch das Thema der Tageslichtbeleuchtung.

wenn aber trotzdem diese Fensterbank-Zuchtform gewünscht wird,
ist ein kleiner Hinweis angebracht:

Wenn sie auf der Fensterbank züchten,
dann aber bitte keine Sonneneinstrahlung.
Die Flöhchen mögen die eventuelle direkte Sonneneinstrahlung nicht,
das “Licht” ist zu hell.
Sonnenlicht vertreibt die Tierchen von der Wasseroberfläche.

Hier gibt die Natur Vorgaben:
In Tümpeln oder auch Teichen finden sie Wasserflohschwärme,
wenn überhaupt noch,
nur in beschatteten Abschnitten der Wasserflächen.

Hat also nichts mit einer Wassererwärmung zu tun.

Wenn mehrere Zuchtbehälter nebeneinander stehen,
ist eine Leuchtstofflampe, 18 Watt zu empfehlen
und ausreichend.
(  ideal bei drei "Gies" Behältern die nebeneinander stehen.)

Einzelbehälter sollten mit einer 8 Watt Röhre beleuchtet
werden. Die Röhren sollten dicht über den Behältern
eingebaut werden.

Maximale Entfernung zwischen Wasseroberfläche und
der Leuchtstofflampe ca 10 cm.

Es ist die Idealentfernung um die Schwarmbildung
der Wasserflöhe zu fördern. Die Fütterung vorzunehmen
und Wasserflöhe zum verfüttern abzuschöpfen.

Besonders vorteilhaft, wenn die Röhren in Längsrichtung
über den Zuchtbehälter angebracht werden. Die Flöhchen
werden dann die gesamte Oberfläche des Behälters als
Schwimmraum nutzen und entwickeln sich besonders gut.

Glühlampen sollten auch nicht verwendet werden,
diese strahlen eine zu hohe Wärme ab.

Wasser: nehmen sie unbesorgt Frischwasser.
In frischem Wasser ist noch  kein Wasserfloh gestorben.
PH Wert und Härtegrade spielen keine Rolle.

Frischwasser Zugaben, um Verdunstungen auszugleichen,
schaden überhaupt nicht. Es gibt, nach dem Einsetzen der
Flöhe in den Zuchtbehälter,  keinen Unterschied im
Verhalten der Moina zwischen Alt-oder Frischwasser.

Die Flöhchen begeben sich immer,
ob Frisch-oder Altwasser, sofort auf den Behälterboden.

Diese "erkennen" die neue, fremde Umgebung und
streben, aus
Sicherheitsgründen, alle zum Behälterboden.
Dieses Verhalten gehört zum Instinkt der Tierchen.

noch einmal:
es sollte immer mit Frischwasser
eine neue Zucht begonnen werden.

Zucht - Temperaturen : + 18°C  bis + 23°C
 maximal + 25°C, ist aber nicht zu empfehlen.

es sind ja keine “Tropischen” Wasserflöhe!

Futter : Hefe,  auch Trockenhefe,  aber vorsichtig !

eine kurze ehrlich gemeinte Information :
wenn sie sorgsam damit umgehen, die Futterflüssigkeit
richtig  einteilen und die weitere Entwicklung der Zucht
beobachten,
 könen sie mit guten Zuchtergebnisse rechnen.

besser natürlich: "Preis - Microplan".

Warum Preis Microplan:
dieses Substrat ist speziell für die Fütterung von
frisch geschlüpften Zierfischen und für die Pflege und Zucht
der Jap. Wasserflöhe entwickelt worden.
also ein  
reines Aufzucht- und Pflegefutter,
mit wichtigen Rohstoffen.

dagegen ist Hefe ein von Dr. Oetker entwickeltes Produkt
um einen Hefeteig "reifen" oder "gehen" zu lassen.
also kein Fischfutter sondern ein  "Gase" Entwicklungspulver.

wenn sie Experte sind, entscheiden sie hier aber selbst
wie Ihre  Moina -  Zucht am besten gefüttert wird.

Es werden Haferflocken und weitere Trockensubstrate  empfohlen!
es ist aber
eine
unkontrollierbare sinnlose Futtergabe, wenn überhaupt,
die nichts weiter als nur eine Wassertrübung erkennen lässt.
Das Wasser trübt ohne Nährstoffe freizugeben.

Die "Schreiber" solcher Empfehlungen erklären aber leider  nicht
die Mengen und das "Wie" die Substratempfehlungen zu
handhaben sind weil es nie in der Praxis probiert wurde.
"Mann" schreibt es eben mal so, "Mann" ist ja Experte.

Es geht bei der Fütterung nicht nur um eine Trübung des Wassers
sondern es muss eine
Nährstoffreiche Trübung  sein, die ja
gleichzeitig auch eine Nahrungsquelle für die Flöhe sein muss.

Die Kosten einer Packung Microplan sind zwar
"etwas" zu hoch,
( untertriebene Feststellung ! )
aber - die Qualität des Futtersubstrates ist hervorragend.
( Speziell für die Moina Zucht.)
es wird ja auch sparsam mit einer Pipette gefüttert.

Besonders für die Entwicklung und auch Vermehrung
der Moina hat sich bei mir dass Preis Produkt
"Microplan" bewährt,
es entsteht auch weniger Schmutz in den Behältern.

Eine Zucht die mit Microplan gefüttert wird, entwickelt
nur geringe Gerüche aber ausgezeichnete Wasserflöhe.
Nicht nur Ballaststoffreich sind sondern auch durch
die spezielle Nahrungsaufnahme der Wasserflöhe.
(Erkennbar durch die Rotfärbung der Flöhe)

Lagern sie aber bitte die Microplan - Packungen
immer im Kühlschrank.

Es wird so viel Geld für die technische Ausstattung  eines
Aquariums ausgegeben, da muss man bei der Pflege
der Insassen nicht sparen.
Eine kleine Zucht dieser Flöhe sollte immer möglich sein.


Zubereitung der Zuchtflüssigkeit, wenn mit einem
Hefeaufguss gefüttert werden soll:

Beachten sie diesen Hinweis unbedingt:

Bei einer Hefefütterung muss besonders auf die
weitere Pflege der Zucht geachtet werden,
denn bei einer Fütterung mit Hefe kommt
es zum Gestank des Zuchtwassers wenn
eine Überfütterung mit der Hefeflüssigkeit
erfolgt ist und diese nach dem Einfüllen in den
Zuchtbehälter nicht korrigiert wurde.

der Gestank entwickelt sich so extrem, dass dieser
bereits vor Betreten des geschlossenen Zucht -  Raumes
wahrgenommen wird !!
für die "Duftentwicklung" vor dem Raum genügt bereits
das Entweichen der Duftnote durch das Schlüsselloch.

verärgern sie hier nicht ihre Mitbewohner.

wie sie feststellen müssen, "läuft" eine Zucht nicht von allein!
sie müssen also etwas dafür tun.

und dass ist der Schwachpunkt jeder Zucht,
nicht nur der Wasserflohzucht,
es wird zu wenig dafür getan, wenn es nicht klappt.


Zubereitung der Futtermischung mit Trockenhefe.

Ideal ist eine kleine Flasche z. B. 100 ml, in diese
wird Wasser, halb aufgefüllt und das Hefegranulat,

( den halben Packungsinhalt bei 3 Behältern ),

eingefüllt, die Flasche, 100 ml, wird verschlossen
und nach Barmixer - Art geschüttelt.
das Granulat muss vollkommend aufgelöst sein.

Wenn sie mehrere Zuchtbehälter betreiben, sollte
für die Auflösung der Hefe - Wassermischung eine
grössere Flasche benutzt werden!
eventuell etwas Microplan dazu geben,
noch einmal kräftig schütteln und
anschliessend, aber
vorsichtig mit der Menge,
in mit Moina besetzte Zuchtbehälter verteilen.
Den Rest in der Flasche nicht aufbewahren
sondern wegschütten,
denn Hefe ist nicht das Teuerste einer Zucht.

Wenn sie nur mit Microplan füttern, dann empfehle
ich für die beschriebenen Behälter ca jeden 2.Tag
( oder auch nach Bedarf, die Menge der Wasserflöhe entscheidet hier! )
je Behälter ca 2 bis 3 ml  Microplan,
mit einer
Pipette  in das Zuchtwasser der einzelnen
Behälter füllen und umrühren (die Flüssigkeit verteilen).
Probieren, da die Menge der Flöhchen auch eine Rolle spielt!
aber auch hier Vorsicht mit der Menge,

Die  Futtermengen, gleich ob Hefe oder Microplan
gefüttert wird, sollten immer mit einer
Pipette erfolgen.

der Vorteil : sie haben nach kurzer Zeit die richtige Menge
an Futter für die einzelnen Behälter heraus gefunden und
 könen dann geruchsfrei füttern,
versuchen sie es !

Luft ? : eine Durchlüftung darf  n i c h t
eingesetzt werden.

Filtersysteme ? :  dürfen
auch n i c h t
zum Einsatz kommen.

Denn Wasserbewegungen im Zuchtbehälter
verhindern die Schwarmbildung der Flöhe.

Diese Schwarmbildung ist
aber Vorraussetzung einer Zucht.

Als Beispiel: Vergleiche in der Natur.
Die Lebensgewohnheiten des "Japanischen" Wasserfloh
( Moina macrocopa ) sind mit dem hier heimischen
Wasserfloh ( Daphnia pulex ) doch sehr ähnlich
oder sogar gleich.
Sie werden hier, wenn überhaupt noch, keine
Wasserfloh - Ansammlungen in fliessenden Gewässern vorfinden.
Wasserflöhe gibt es oder gab es nur in stehenden Gewässern,
Tümpeln, Weihern oder ähnlichen  Wasseransammlungen.

Übertragen sie diese in der Natur erkannten  Erfahrungen in
ihre kleine "Moinazuchtanlage", dann bleibt der Erfolg
der Haltung und Vermehrung nicht aus.

Sie dürfen aber die weitere Pflege der Wasserflöhe
nicht vergessen !

Die Flöhchen vermehren sich parthenogenetisch,

Die Zucht:

Beginnen sie die Zucht in mindestens 3 Behältern,
( wenn genügend Wasserflöhe zur Verfügung stehen. )

der Zuchtbeginn klappt aber auch in nur einem Behälter.


Eimer als Zuchtbehälter kann ich nicht empfehlen,

einen  Eimer hat "Mann" immer zur Hand weil andere
Behältnisse fehlen.  Es sind aber Empfehlungen die
mit einer sinnvollen Moinazucht nichts zu tun haben.

Sie haben dann durch die Eimerhöhe
eine
"Wassersäule" und keineWasserfläche”.
wenn sie es trotzdem machen, könnten sie auch
in einem Marmeladeglas exzellente Erfolge erzielen.

In diesem Fall haben sie maximal 3 bis 4 Tage Zeit
um einen Wasseraustausch vorzunehmen, sonst "verjaucht"
der Inhalt sofort, wenn mit Hefe gefüttert wird.

Die Hefefütterung bewirkt eine zusätzliche Belastung des
Wassers mit doch sehr schädlichen Nebenwirkungen die
die Qualität des Wassers stark beeinträchtigt,
denn Wasser und ein zuviel an Hefe gemischt ergeben,
wie ich es vorher beschrieben habe,
nach kurzer Zeit eine übel riechende Brühe (= Jauche ).
( Vorsicht "Jauche" stinkt ! )

Der Zuchterfolg ist so gering, dass es sich nicht
lohnt Wasserflöhe in Eimern zu züchten !
eine für die Zucht wichtige Schwarmbildung ist
nicht möglich da der Platz an der Oberfläche
nicht ausreichend ist. 

Ich habe über Monate in Eimern
gezüchtet und war mit den Ergebnissen
überhaupt nicht zu frieden.
Es waren eigentlich nur  "Arterhaltungszuchten".

Besonders interessant finde ich die Feststellung
in den Fremdberichten, wenn mitgeteilt wird, dass
es auch zum "Umkippen" des Zuchtwassers kommen kann.

Wasser ( auch das Zuchtwasser) kann nicht  Umkippen.
Es kippt nur um, wenn es vorher in einen Behälter gefüllt
wurde und dann mit dem Behälter umkippt.
es ist dann der Behälter der umgekippt und nicht das Wasser.


folgen sie einer Zuchtempfehlung in Eimern
zu züchten
nicht !
denn:
eine Moina -Zucht ist keine "Gämpellei" sondern eine
ernst zu betrachtende Angelegenheit.

Denn der Zuchtbetreiber möchte ja die eigenen
Pfleglinge, sprich Zierfische, mit "natürlichem" Futter
versorgen und möglichst "Artgerecht" die Fische füttern.  

Ansichten zu vertreten Gurken - oder Marmeladegläser
als Zuchtbehälter zu nutzen grenzen für mich an Schwachsinn
.
denn konkrete Zuchtempfehlungen sind es nicht .

Teilansicht  meiner ehemaligen Moina - Zuchtanlage
( geändert )
die Leuchtstofflampen wurden in Längsrichtung einzeln
über jeden Zuchtbehälter angebracht ! ( je 8 Watt )
Gemachte Erfahrungen haben zu diesem Umbau angeregt.


( eigene Aufnahme mit Rollei B35 )

Die Moina müssen in einen mit Futter vorbereiteten
Weiterzuchtbehälter eingesetzt werden.
Das Wasser im Zuchtbehälter muss, durch einrühren
der Nahrungsflüssigkeit, trübe sein.

Die Vermehrung der Moina erfolgt nur bei Lichteinfall.
Wenn die Tiere sich dicht unter der Oberfläche aufhalten,
ist es ein gutes Zeichen, denn:
mit einsetzender "Schwarmbildung" beginnt bei
den adulten Flöhen die Vermehrung.

Diese Schwarmbildung hat also nichts mit eventuellem
Sauerstoffmangel zu tun.

Sauerstoffdefizite des Wassers fördern
nicht die Entwicklung der Wasserflöhe,
wie es immer wieder erklärt wird.

Erstaunlich, es gibt immer noch gleichbleibende
Erklärungen die zu lesen sind.
( vermutlich spielt hier Sauerstoffmangel eine Rolle ? )

Die Tierchen sammeln sich z. B. auch im Frischwasser
zu einem Schwarm unter der Lichtquelle.
Hier besteht mit Sicherheit kein Sauerstoffmangel.

Wichtig auch:
wenn die Flöhen sich im gesamten Behälter verteilen,
und die Oberfläche verlassen haben,
sollte ( muss )
unbedingt
gefüttert werden. 
Es ist immer die Schwarmbildung der Flöhen,
die für die Zucht und Entwicklung erforderlich ist.

Die nachfolgenden Abschnitte sind
besonders zu beachten.

Die auf der Oberfläche schwimmende Kahmhaut,
diese
entwickelt sich immer kurz nach der Fütterung,
muss mit einem zugeschnittenem Stück Zeitung,
dieses wird auf die Wasseroberfläche gelegt,
abgezogen werden .

Zeitungspapier hat die beste "Saugkraft" für die Aufnahme
der Kahmhautschicht die auf der Oberfläche schwimmt.

Aquarianer wissen wie dass gemacht wird.

Das Zuschneiden der Papiergrösse, passend zur
Oberfläche des Zuchtbehälter, schneidet man schon bei Zuchtbeginn
natürlich in vielen Lagen, um immer flächendeckend Papierblätter
zur Verfügung zu haben.
Im Verlauf der Zucht werden diese Blätter immer wieder benötigt.

Durch umrühren mit einem Kochlöffel,
eine besondere unsinnige Empfehlung,
ändert sich auf der Wasseroberfläche nichts.

auch die Empfehlung von Friederich / Volland in dem
Buch Futtertierzucht eine schwache Durchlüftung
einzubauen um die Kahmhautbildung zu vermeiden
ist unzutreffend.

Eine Kahmhaut bildet sich immer im Zusammenhang
 mit der Fütterung.
Diese Haut ist so “zäh” dass eine Entfernung nur
nach meiner  Empfehlung möglich ist.

Achten sie bitte immer darauf und säubern die
Wasser - Oberfläche nach der Futterbeigabe und

selbstverständlich auch zwischendurch.

Wenn sie in Fremdberichten nichts über eine
Kahmhautbildung lesen können, ich vermute die Schreiber
wissen nicht wass eine Kahmhaut ist,
dann vergessen sie diese Empfehlungen sehr schnell,
denn es sind keine praxisbezogenen Empfehlungen
sondern nur  “Zuchtphilosphien”,
oder besser noch, der “Schreiber” hat nie gezüchtet
sondern nur abgeschrieben .

Eine Kahmhaut auf der Oberfläche des Zuchtbehälter
 verhindert den Zugang zur “Aussenwelt”,
also zur “sauerstoffreichen” Luft.
( ich will es mal so nennen. )
 
Da der Flöhchenschwarm sich immer an der
Wasseroberfläche des Behälter aufhält
ist erkennbar wie wichtig
die Reinigung der Wasseroberfläche ist.


Ein  leichtes kräuseln
bei einer Kahmhautfreien Oberfläche
 lässt erkennen, dass der Zugang
zur “sauerstoffreichen” Luft
ein wichtiger Bestandteil der Zucht ist.


Die Natur hat es für diese Tierchen so eingerichtet, da der
Sauerstoffbedarf im
getrübten Wasser scheinbar nicht
ausreichend ist, diesen Bedarf an der
Oberfläche zu decke
n.

Es geht dabei aber nicht nur um
die Sauerstoffaufnahme
sondern auch um die Vermehrung der Flöhe
die nur bei einer Schwarmbildung erfolgt.

Also bitte immer für eine Kahmhaut freie
Oberfläche sorgen.

Weiter gehören auch Empfehlungen eine Durchlüftung
( auch von Friederich / Volland empfohlen)
oder Filter zu betreiben sowie Bodengrund einzufüllen
und auch Schnecken einzusetzen dazu.

 wozu Bodengrund ( ? ), die Flöhe schwimmen doch an der Oberfläche.

Wobei der empfohlende Schneckenbesatz auch noch Vorteile
haben soll ? Sorgen z. B. für Sauberkeit im Behälter,
fressen Häutungsreste usw. -
alles Quatsch,
denn diese machen nur Dreck
( Fressen und Koten ).
Die Schnecken vertragen auch die ständige Trübung des
Wasser überhaupt nicht und sterben nach kurzer Zeit.

Vorsicht: tote Schnecken stinken
und verderben das Zuchtwasser zusätzlich.

Was soll also so eine Mitteilung bewirken ?

Füttern sie aber nur einmal am Tag und erst dann wieder,
wenn das Futter aufgebraucht ist, also das Wasser klar
gefressen (besser klar geschlürft) wurde.

Es kann aber auch zu Geruchsbildungen bei  dem
Futter
Microplan kommen,
 wenn zu viel gefüttert wird.
bei einer Pipettenfütterung kann aber so etwas nicht passieren.

sie erkennen dann die Grundsubstanz dieser Futtermischung.
( eine ehrlich geschriebene Information. )
Darum auch die von mir leicht  veränderte Empfehlung
auch Trockenhefe als Futtersubstrat zu verwenden.
Dann aber immer in Verbindung mit Microplan Flüssigkeit.
(  Flüssigkeiten mischen im Verhältnis 2 Teile Hefe und 1 Teil Microplan.)
aber bitte nur in der Menge die zum Füttern benötigt wird.

Die Futtermengen - Beigaben sind unterschiedlich
einzuteilen.

Je nach Menge der Flöhen in den Zuchtbehälter ist
der Bedarf an Futter unterschiedlich.

Es gibt eine kleine Faustregel für die Futtermengen:

Für den Ersteinsatz von Wasserflöhen in einem
Zuchtbehälter sollte durch die Futtermenge
die Eintrübung des Wassers so weit erfolgen,
wie es in früheren Zeiten (vielleicht auch heute noch ?)
durch Trockenfuttersorten der Fall ist/war.

Wenn sich die Moina gut entwickelt haben,
es ist an der Schwarmentwicklung unter
der Lichtquelle erkennbar, kann nach 3 bis 4 Tagen aus
diesem Schwarm mit der "Ernte" zum verfuttern begonnen werden.

Nach ca einer Woche, beginnt der Ansatz,
 wenn keine  Wasserpflege betrieben wird
auf Grund der Hefebeigaben unangenehm zu "riechen".
Es haben sich in dieser kurzen Zeit bereits Heferückstände
an den Innenwänden und auf dem Boden gebildet.

Friederich / Volland  erklärt, dass es bei einer
florierenden Zucht
erst nach ca 3 Wochen anfängt zu riechen ?

Anmerkung:
 nach ca 3 Wochen ist der Zuchtstamm bereits abgestorben und
es schwimmt die neue Generation Flöhe im Zuchtbehälter.
Diese sollte dann bereits “Umgesetzt”  in neuem Wasser schwimmen.
( ich  habe am Ende dieses Berichtes darauf hingewiesen. )

doch weiter:
Der Gestank entwickelt sich nicht auf Grund
einer  florierenden Zucht
sondern immer durch Überfütterung mit Hefe !

ich verstehe wirklich nicht warum Zuchten nur
schöngeschrieben werden
und selten Probleme angesprochen werden
die  es
immer gibt !
( scheinbar spielt Unkenntnis der Zuchten hier eine Rolle. )

wichtig ist es doch ehrlich zu informieren !
aber, wer macht dass schon ?  = ich z.B. !

Diese Geruchsbelästigung
kann, wie vorher beschrieben,
bereits nach kurzer Zuchtzeit  eintreten.

Das Wasser kann dann nicht mehr "klarfiltriert" werden.

Es ist dann ein Neuansatz mit frischem Wasser
einzurichten. ( bitte unbedingt )

Wasser vorsichtig über ein Sieb, z.B. ein Artemia-Sieb
engster Maschenweite oder noch besser
einen Damenstrumpf nehmen und abgiessen.
Achten sie aber darauf, dass der Bodensatz
(hauptsächlich Heferückstände) nicht mit abgegossen
werden. Diesen Rest im Zuchtbehälter sollten sie verwerfen
(wegschütten),
sie werden überrascht sein, wieviel Schmutz sich doch
in einer sehr kurzen Zeit angesammelt hat.

Anschliessend die Moina in den frisch gefüllten,
gereinigten und angefütterten Zuchtbehälter zurückspülen.

Eventuell einsetzende Veralgung
an den Behälterinnenwänden, sollten
nicht ( immer ) entfernt werden.

Setzen sie aber, wenn es anfängt zu "stinken" die Zucht neu an .
Es ist dann das Wasser, wenn keine Wasserpflege betrieben wird,
durch Überfütterung mit Hefe.
wenn auch hier mit einer Pipette gefüttert wird,
die Menge in der Pipette muss ausprobiert werden,
kann es nicht zu einer Überfütterung  kommen.

Wie hier zu erkennen ist, ist es nicht empfehlenswert die
Zuchten im Wohnzimmer, oder überhaupt in Wohnräumen,
und dann auch noch auf einer Fensterbank
zu betreiben.

Das war es eigentlich schon.

Ein bisschen viel auf einmal aber
sie können den Aufsatz
ruhig mehrere Male lesen, es merkt ja keiner.

Wenn sie ernsthaft eine Flohzucht betreiben wollen, sollten
meine Empfehlungen doch Grundlage für den Zuchtbeginn sein,
denn es sind Erfahrungen aus der Praxis.

Sie sollten dann aber meine negativen Anmerkung nicht
als "Abschreckung" erkennen sondern als Erkenntnis
einer Empfehlung zur Vermeidung dieser Ereignisse !


Betr.: Die Wasserpflege:

trifft besonders zu bei der Hefefütterung.

Die Geruchtsentwicklung kann aber stark minimiert werden,
wenn mindestens einmal in der Woche mit einer
Flaschenbürste die Innenwände gereinigt werden, danach
der Wasserinhalt mit kreisender Bewegung angerührt wird,
um die Schmutzansammlung möglichst in die Mitte der Behälter
zu treiben. Nach dem Stillstand des Wassers wird dann der
Schmutz an dieser Stelle abgesaugt.
( Schlauchdurchmesser 9 mm )
( Handhabung wie bei der Springschwanzzucht beschrieben.)

Mit temperierten Frischwasser
wird der Zuchtbehälter wieder aufgefüllt.

Wie sie mit Sicherheit wissen oder gelesen haben,
kommt es bei der Zucht der Moina durch plötzliches
"Umkippen"
der Zucht oder Zuchten zum Stillstand.
Der Grund scheint unbekannt zu sein, darum die immer
wiederkehrenden "Experten" Empfehlungen hierzu:

Vorsichtshalber mehrere Zuchtbehälter zu betreiben.
?
In mehreren Zuchtbehälter "kippen"
die Zuchten aber auch um.

Niemand konnte bis heute ( 1. April 2008 ) erklären warum
es zum "plötzlichen Umkippen" bei der Flöhchenzucht kommt.
aber “alle”
Zuchtbeschreiber wissen,
durch Abschreiben ähnlicher Berichte,
dass es zum plötzlichen Umkippen kommen kann.

Der wahre Grund ist aber:

es befindet sich immer nur
eine
Zuchtgeneration im Zuchtbehälter,
es ist also
keine Zusammensetzung
verschiedener Nachwuchsflöhe.

Sie können diese Tatsache kontrollieren,
wenn sie Futterportionen abschöpfen erkennen sie,
dass alle Wasserflöhe  immer eine Grösse haben und
 es hier keine Unterschiede gibt !

die Flöhchen sterben dann auch

immer “Generationsweise”!

in den Zuchtbehälter nach ca 12 bis 15 Tagen
und machen dadurch Platz für die nächste
Flöhchen - Generation,

die dann erstaunlicherweise 2 bis 3 Tagen später
wieder als Schwarm unter der Lichtquelle erkennbar ist !

so perfekt ist die Natur und dieses ist auch in
einem kleinen  Zuchtbehälter erkennbar !

Die Natur hat es so eingerichtet, weil diese
kleinen Flöhchen im  Schwarm immer eine
bessere Überlebenschance haben.

Denn, es ist ja für Fische ein ideales Futter !
( besonders für Zierfische )

noch einmal :
Es sind also keine einzelnen Flöhe die “Umkippen”
sondern immer der gesamte Flöhchenschwarm.


Beachten sie die nachfolgenden Sätze besonders:

z.B. an "Überalterung", wenn das Wasser noch
 von guter Qualität ist oder auch an
starker Wasserverschmutzung,

auch,
wenn die Kahmhautschicht nicht entfernt wird !

dieser Zustand,
also bei versäumter Oberflächenreinigung,
wird wohl die hauptsächlichste Ursache sein,
wenn Zuchten z.B. bereits nach kurzer Zuchtzeit

plötzlich “Umkippen”.
 
Denn die Flöhchen bekommen keine “Luft” mehr
und ersticken unter der Kahmhautschicht !

*
*
zwei Leerzeile sind hier doch erforderlich zum Nachdenken
und positiven Erkennung dieser Information !
*
Also bitte immer für eine Kahmhaut freie
Oberfläche sorgen.
( nur wie macht “Mann” dass in einem Gurkenglas ? )

Sie sollten aber auch unbedingt darauf achten, dass der
Flöhchenschwarm nicht zu stark ausgelichtet wird,
da aus diesem Schwarm der Nachwuchs produziert wird.
Wenn die Flöhchen in mehreren  Behältern gezüchtet werden,
 ist es kein Problem die Futterportionen aus
den Behältern entsprechend einzuteilen.

Lesen sie unbedingt auch meine Anmerkung
auf der Seite “ kleine Tipps” als Ergänzung.


ich erinnere noch einmal an die Zuchtsicherheit
doch in  mindestens 3 Behältern zu züchten

und
 an die wirklich
wichtige Kahmhautentfernung !

hier eine wirklich gut gemeinte Empfehlung:

wenn die neue Generation geschlüpft ist, schöpfen
sie diesen Flöhchenschwarm mit einem engmaschigen
Kescher von der Oberfläche des Zuchtbehälter ab
und  überführen die Flöhchenmenge in einen
frisch eingerichtete Zuchtbehälter für die Weiterzucht.

Versuchen sie die Zucht.

wenn sie sich wirklich um die Pflege der Zucht kümmern
ist die Zucht der Wasserflöhe wirklich keine Problem !
Die Handhabung ist schnell erkennbar.

Mann” muss nur wollen.
( und am “Ball” bleiben ).



Die Fische werden, wie hier zu sehen ist, vor Freude aus
dem  Wasser springen, wenn Moina zu den Mahlzeiten "
gereicht werden ".


///////////////////////////////////////////////////////

Auch für Korallenfische ein ideales Futter.
Vor dem verfüttern der Moina sollte dann aber die
Wasserumwälzpumpen abgestellt werden.
Die Flöhchen überleben ca 2 bis 3 Minuten im Seewasser.
also eine Ergänzung des Futterangebotes.
wird aber nicht genutzt.
denn Wasserflöhe müssen gepflegt werden,
an ein Korallenbecken kann “Mann” aber an
vielen Tagen unbesorgt vorbei gehen.


Aber eines steht fest:

Wasserflöhe gehören ja
an die 1. Stelle der Zierfischernährung.

Vor Jahren war es noch so.
Da waren Wasserflöhe das Futter  für Zierfische.

eigentlich auch heute noch,
wenn “Mann” dieses Futter  bekommt
oder auch selbst züchtet.
und die zu der Zeit noch stark trübenden Trockenfuttersorten .

später sind dann Mikro-Würmchen, Enchyträen
und Grindalwürmchen dazu gekommen.
Allerdings war zu der Zeit die Zucht schwierig weil die Empfehlungen
für die Zuchten der Würmer “allgemein” und auch tlw.
”Philosophien” waren.

Selten konnte ein Halter der Würmer gute Erfolge erzielen!

Heute ist es ja so, dass es für jeden Zierfisch mindestens
5  verschiedene Trockenfutterangebote gibt.
Allerdings haben alle als Grundsubstanz Getreideflocken
und dass gleiche Lockmittel.

Ich konnte auch lesen: Wasserflöhe sind kein ideales Futter,
da die Chitinpanzer unverdaulich sind.
Salinenkrebse ( Artemia ) werden empfohlen, obwohl es Krebse
sind, haben diese scheinbar keinen Chitinpanzer ?  oder doch ?

Oder, wie ich über die Zucht der “Jap.” Wasserflöhe
auch lesen konnte ( es ist der “Hammer” an Schwachsinn ) :

in Deutschland nicht verbreitet, Zucht zu schwierig,
als Futtertiere unbrauchbar.

mein Gott, wenn man so etwas liesst,
 tut es weh.

Der “Schreiber” dieser Zeilen sollte seine Intelligenz
nicht mit Empfehlungen über eine nicht
verstandene Wasserflohzucht vergeuden
sondern diese eventuell beruflich einsetzen.
Wenn er denn noch beruflichen Erfolg hat, braucht seine
nachfolgende Generation, also dann die “Junge”, nicht
mehr so viel für die Alterversorgung der Beamten bezahlen.

Apropro “Junge” Generation:  Diese bezahlen tatsächlich
nur für Beamte die in Pension gegangen sind.

Denn diese Leute zahlen keinen Pfennig
für die Altersversorgung !

Der Arbeiter und Angestellte zahlt aber sein Arbeitsleben lang
für die eigene Altersversorgung !

Muss sich aber, wenn es  2%  mehr Rente gibt
die wochenlange “Laberei” in den “Bedürfnisanstalten”
von “Experten” anhören !


 Renten gibt es dann später nicht mehr !

Es gibt dann nur noch Millionenschwere Unternehmer
und durch die Politik eingeleitet in Hunger lebende
 Sozialhilfe - Empfänger.)
 warten sie es ab, es wird so kommen !

Die Armut steigt heute schon in Deutschland von Jahr zu Jahr !

 aber das “Alles” nur so nebenbei !

doch zurück .
Der einzige Grund dass dieser Wasserfloh in Deutschland
nicht gepflegt und gezüchtet wird, ist die Tatsache, dass
niemand mehr bereit ist die nötige Zeit für die Zucht
aufzubringen
und
die dazu kommende Unkenntnis über Haltung und Pflege.

Es ist aber auch verständlich, da die Zuchtphilosophien der
Fremdberichte  eigentlich nur  “Schrott” sind
 und eine sinnvolle Zucht unmöglich macht !

Meine  Empfehlung für die Handhabung der Fremdberichte:




doch zurück:
Ich habe in den 50 und 60 Jahren noch selber Wasserflöhe
gefangen weil es noch sehr viele Tümpel und Weiher gab.

Auch durfte ich in einem Moorgebiet ( es war im Jahr 1956 ),
mein damaliger Nachbar, ein Bauer ( 200 Morgen Nutzfläche),
hat es erlaubt, einen eigenen kleinen Tümpel graben,
eine harte Arbeit ( 3 Tage ca 10 Stunden pro Tag )
die an jeder Hand mindestens 10 Wasserblasen
hinterlassen hat !
Der von mir mit Cyclops besetzt wurde und heute nach

über 50 Jahren
noch immer Futter “abgibt”!   

  



am Nord - Westrand des heutigen Ortsteil Nordsulingen,
kurz vor dem Bach “Sule”.
wir haben in dieser Zeit in dem Ort gewohnt
weil es in der Nähe  ein Katasteramt gab und
ich in diesem Amt beschäftigt  war.

Heute gibt es nur noch vereinzelt Tümpel die man aber
aus Umweltgründen nicht betreten darf.
Ein Wasserfloh fangender Aquarianer ist ja ein
grosser Umweltsünder !
Die Industrie und der Luftverkehr sind Waisenknaben dagegen.
da “geht” die Politik nicht rann.

Aber wir kennen es ja Alle,

Zurück zum Thema:
darum probieren sie die Zucht einmal,
nach meiner Empfehlung wirklich kein Problem,
es sind ganz süsse Krebschen.

besorgen sie sich einen Ansatz von einem Aquarianer !

( es wird sicher in Deutschland noch jemanden geben
der die Jap. Wasserflöhe mit Erfolg züchtet,  versuchen sie es.)

                                                                  
  “Glück  Auf”     Heinz - Günter Stute