Dörrobstmotten - Zucht


 Auszug aus meiner Broschüre ( Copy 1983 )

Autorin :  E.  Stute  

 Stand : 01. 01.  2003( überarbeitet )


  
Dörrobstmotten - Zuchtempfehlung
  (  Plodia interpunctella )

               Die Dörrobstmotten - und deren Larven - sind ein hervorragendes Futter, nicht
nur für Reptilien und  Amphibien, sondern auch für Zierfische  und Vögel ( Weichfresser ).
 Die zunächst mühselig erscheinende Zubereitung des Zuchtsubstrates wird durch den
späteren Erfolg der Zucht voll aufgewogen.
 Die Falter erreichen eine Grösse von ca 10 mm. Die Färbung der Flügel ist rötlich mit
 2 dunklen Querbinden. Die Maden werden ca 10 mm gross  und haben durch Haltung in dem nachfolgend beschriebenen Substrat eine rosarote Farbe.
   Als Futter sollten nur die Maden, die sich in verschiedenen Entwicklungsstadien befinden, Verwendung finden. Die Futtermaden sollten mit einer Pinzette abgesucht werden.
     Natürlich eignen sich auch Falter als Futtertiere, was für alle Mottenarten zutrifft.
  Vorausgesetzt, das Terrarium ist "mottensicher" verschlossen.
 Hier sollte mit grosser Sorgfalt hantiert werden.
1 Liter Gläser eignen sich gut für die Zucht. Die Gläser sind mit mehreren Lagen
 eines Perlonstrumpf abzudecken.
 Die Zuchttemperatur liegt zwischen  + 25°C  und + 30° C. (Zuchtschrank)
Der Nährboden der Dörrobstmotten muss aus einem Futtergemisch  bestehen, dass
 nach folgender Rezeptur angerührt wird :
Ein Glas Bienenhonig wird mit der gleichen Menge Glyzerin und einem Esslöffel  Multi-Sanostol
( Reformhaus) zu einer Einheit verrührt. Als Trockensubstrat werden  Hafermehl und
Gries gesondert gemischt.
 Durch gleichmässiges Einfüllen der Trockenkomponenten in das Honig - Glyzringemisch
 wird unter ständigem Rühren eine feste Masse hergestellt.
 Eventuell diese Mischung 1 Stunde stehen lassen und mit o.g. Flüssigkeit etwas auflockern.
Diese Mischung darf allerdings nicht zu feucht werden, da überschüssige Flüssigkeit sich
später am Boden des Glases sammeln und von den Tieren nicht aufgesucht wird.
 Bei “laufender” Zucht verfestigt sich der Nährböden, was aber nicht
schadet und auch nicht geändert werden sollte.

                             Ich   wünsche guten  Erfolg

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