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E. und H.- G. Stute, Theodor - Storm - Str. 14, 33719 Bielefeld - Heepen

Die flugunfähige Fruchtfliege: Milben in den Zuchten !

Milben entwickeln sich immer erst, wenn die Umgebungs- Bedingungen für die einzelnen Milbenarten "erfüllt" sind.
Es gibt drei "Arten" Milben, die in der Regel, die Zuchten befallen.
Es sind 1.eine weisse "Kugelmilbe" und 2. eine kleine "helle Milbe" und drittens kann es noch zum Schluss eine "braune Milben" sein.
Die wissenschaftliche Bestimmung kenne ich nicht, ist auch nicht nötig, denn diese Milben sind trotzdem auch ohne Bestimmungsnamen eventuell vorhanden !
In den meisten Fällen treten zuerst die weissen "Kugelmilben" auf. Diese lieben die Feuchtigkeit des Zuchtsubstrat. Vermehren sich auch in Massen, wenn die Idealbedingungen im Substrat entstanden sind. Die 2. Milbenart ist eine kleine "helle Milbe", diese Milbenart erhalten sie auch ohne ihr zutun in einem Zuchtbehälter, wenn die Entwicklung der Maden im Zuchtglas beginnt. Die 3. Milbenart kann sich zum Schluss einer Zucht entwickeln, wenn das Substrat dunkel wird und eigentlich verbraucht ist.
Was macht man, um möglichst die Milbenentwicklung in den Zuchtbehälter zu vermeiden : Die Entwicklung der "weissen Kugelmilben" wird verhindert, wenn die Zuchten rechtzeitig erneuert werden.
Als "Nachfolgemilbe" kann als zweite Milbenart eine "kleine helle Milbe" auftreten : Es sind Milben die sich bereits bei der Madenentwicklung in den Zuchtgläsern sehr stark und sehr schnell entwickeln können. Es ist dann der Idealzustand für die Weiterentwicklung dieser Milben eingetreten. Wenn sie hier nichts dagegen unternehmen,
können sie in den gesamten Inhalt in einen Plastikbeutel einfüllen und entsorgen !
Als Futtertiere sind die Fliegen nicht mehr verwendbar, da es ja ein Gemisch aus Milben und Fliegen ist.
Es gibt in so einem Fall nur die eine Möglichkeit: das Einfüllen mit handwarmen Wasser in das Zuchtglas, den Inhalt (alles vorhandene im Zuchtglas ) vorsichtig aufrühren und anschliessend das Ausspülen des Inhaltes über ein Sieb, unter fliessendem Wasser. Die Spülung sollte 2 bis 3 mal wiederholt werden.
Die Maden sollten dann zur weiteren Entwicklung auf frischem Substrat angesetzt werden. ( habe ich in der Zuchtzeit immer mit Erfolg durchgeführt )
Kann auch bei der kleinen Fruchtfliege angewandt werden, nur ist hier ein engeres Sieb zu nehmen.
Beim Auftreten der 3."braunen Milbenart", diese Milbe entwickelt sich immer zum Schluss einer Zucht im Glas.
Es sollten dann keine weiteren Experimente gemacht werden. Der Inhalt wird besser entsorgt. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht !
Wenn sie es nicht tun, verlassen die Milben auf Grund der starken Vermehrung das Zuchtglas und verbreiten sich auf der Abstellfläche der Zuchtgläser.
Schön sind Milbenfreie Zuchten ! Ist aber fast nicht ( immer ) möglich .
Eine Zuwanderung der Milben von aussen in die Zuchtbehälter gibt es nicht.
Kein “Experte” wird behaupten, das Milben sich in seinen Wohnräumen aufhalten und nur darauf warten in ein Fliegenzuchtglas zu kriechen um sich zu Vermehren.
Ob Milben den Zuchten schaden ist unbekannt und auch erfahrungsgemäss unwichtig. Milben schaden nur den Zuchtergebnissen und dem "Zuchtansetzer"
“Glück Auf” Heinz Günter Stute
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