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E. und H.- G. Stute, Theodor - Storm - Str. 14, 33719 Bielefeld - Heepen

Moina macrocopa
ich weiss es nicht, ob es tatsächlich ein “Japanischer Wasserfloh” ist oder nur durch den Namen als Futtertier interessanter gemacht wurde ? wie es z.B. mit der “Afghanische Fruchtfliege” versucht wurde ! ( die es nie gab ! )
Für mich ist es eher eine Unterart von Daphnia pulex, den in Deutschland bekannten Wasserfloh !
allerdings hat der “Jap.” Wasserfloh andere Lebens - und Haltungsbedingungen.
Wenn sie aufmerksam diesen Aufsatz lesen, erfahren sie mehr über die erforderlichen Haltungsbedingungen! ( für die Zucht aber sehr wichtig ).

Es sind ca 1,5 mm grosse Wasserflöhe.
Zuchtbehälter: Kunststoffbehälter, ( Lebensmittelecht ).
Züchten sie unbedingt nach meiner Vorgabe und in mehreren Zuchtbehälter. Es sollten mindestens 3 Behälter sein.
wobei sie eines beachten müssen:
die Zuchtportion Flöhe die sie sich schicken liessen stammen aus einer Zuchtgeneration !
wenn also nach beginnender Zucht der Nachwuchs sich entwickelt, bleibt dieser “Generationsstamm” weiter erhalten ! Bei Neuansätzen der Zucht bleibt auch hier dieser “Generationsstamm” erhalten.
dass bedeutet: die angesetzten Flohzuchten sterben, bei gleichen Haltungsbedigungen immer zusammen ! ( daher die sehr informative “Experten” Erkenntnis des “plötzlichen Umkippen” ! ) den wirklichen Grund lesen sie am Ende dieses Aufsatzes !
es ist auf jeden Fall zu empfehlen die Zuchten in mindestens 3 Behältern ( oder auch weiteren Behältern ) zu betreiben. zum Beispiel auch mit unterschiedlichen Zuchttemperaturen ( +18°C , +21°C , + 23°C, oder auch Raumtemperaturen, aber niemals über + 25°C ) .
nicht auf Grund der Umkippphilosophie sondern aus Gründen der Zuchtsicherheit !! wobei die Zuchtsicherheit nicht nur ausschlaggebend ist sondern die Zuchtpflege eine sehr grosse Rolle einnimmt.
Denn bei einer gepflegten Zucht erneuern sich die Schlupfintervalle der Flöhe regelmässig, ohne ihr zutun.
Bei einer gleichgültigen, oder besser geschlammten Pflege können sie nicht mit einer oder weiteren Flohgeneration rechnen. wenn z.B. die Wasserpflege vernachlässigt wird !!
wenn sie sich einen Ansatz schicken lassen, sind es bedauerlicherweise nur so viele Flöhchen, dass es nur für einen Zuchtansatz langt. ( wenn überhaupt ! ) Sie sollten diesen erst vermehren und anschliessend die weiteren Zuchtbehälter besetzen !
Leider ist die Korrektheit, Sorgfalt und Ehrlichkeit nicht bei den “Anzeigern” der Futtertierzuchten erkennbar! “Mann” muss also hoffen, dass die Lieferungen dann zur Zufriedenheit ausfallen !! eine Tatsache, die aber nicht immer befriedigt !
in eigener Sache: mit nicht korrekten Lieferungen hatten wir in den 50 Jahren unseres Versandes von Futtertierzuchtansätzen niemals Probleme !!
als Vorschlag für die Zucht:
Ideal sind z.B. Behälter der Grössen 35 x 25 x 15 cm ( LBH) z.B. von der Firma “Gies” Frischhaltebox, ca 9 ltr Inhalt, lebensmittelecht und cadmiumfrei. ( werden in Grossmärkten angeboten! )
diese Behälter haben die richtige Oberfläche und Grösse für die Zucht !
Nehmen sie aber keine grössere Behälter zur Zucht, denn die Wasserpflege und Reinigung der Behälter kann dann doch zu einem Problem werden.
Züchten sie auch nicht in Gurken - oder Marmeladengläsern. Es ist Unsinn ( besser noch “Schwachsinn” ) so etwas zu machen! Es klappt nicht ! wie sollen z. B. diese empfohlenen “Zuchtbehälter” beleuchtet werden um die Schwarmbildung ( im Gurkenglas ?? ) zu fördern ? ( sie erkennen, es sind blödsinnige Empfehlungen die nun wirklich nichts bringen ) und trotzdem haben die Berichterstatter immer volle Marmeladengläser mit “Jap.” Wasserflöhen !!
Licht: ist sehr wichtig, ohne Licht kommt es nicht zur Vermehrung. ( Es kommt auch nicht zur Schwarmbildung ! ) Beleuchtungsdauer: tagsüber ca 8 bis 10 Stunden ! ( über eine Zeitschaltuhr regeln.)
eine kleine Information: ich habe in einem “Zucht” - Bericht lesen können, dass die Beleuchtung des Zuchtbehälters mit einer Taschenlampe dem Berichterstatter grosse Freude bereitet hat, dieser stellte fest, dass die Flöhchen sich alle zum Licht hin bewegen. Also, wenn sie Wasserflöhe züchten, dann kaufen sie sich auch eine Taschenlampe um Freude an der Zucht zu haben !
Tageslicht ( dann aber von “oben” ) genügt eventuell !
probieren ! denn der Himmel ist nicht immer Sonnenklar ! diese wechselnden Helligkeiten schaden der Moina Zucht und verhindern teilweise auch die erfolgreiche Zucht.
Also besser so nicht “beleuchten” und auch nicht auf der Fensterbank “züchten” !.
Sie sollten bedenken, es ist ja keine Freilandzucht sondern Bedingungen die bei kleinen Zuchtbehälter berücksichtigt werden müssen (!) und es wird ja auch im Keller gezüchtet. da erübrigt sich doch das Thema der Tageslichtbeleuchtung !
ein kleiner Hinweis für die “Freunde” der “Fensterbankzucht”:
Wenn sie aber trotzdem auf der Fensterbank züchten wollen, dann aber bitte keine Sonneneinstrahlung !! Die Flöhchen mögen die eventuelle direkte Sonneneinstrahlung nicht, das “Licht” ist zu hell. Sonnenlicht vertreibt die Tierchen von der Wasseroberfläche.
Hier gibt die Natur Vorgaben: In Tümpeln oder auch Teichen finden sie Wasserflohschwärme, wenn überhaupt noch, nur in beschatteten Abschnitten der Wasserflächen.
Hat also nichts, wie es “Experten” glauben und auch beschreiben, mit einer Wassererwärmung zu tun.
Wenn mehrere Zuchtbehälter nebeneinander stehen, ist eine Leuchtstofflampe, 18 Watt zu empfehlen und ausreichend. ( ideal bei drei "Gies" Behältern die nebeneinander stehen.)
Einzelbehälter sollten mit einer 8 Watt Röhre beleuchtet werden. Die Röhren sollten dicht über den Behältern eingebaut werden.
Maximale Entfernung zwischen Wasseroberfläche und der Leuchtstofflampe ca 10 cm.
Es ist die Idealentfernung um die Schwarmbildung der Wasserflöhe zu fördern. Die Fütterung vorzunehmen und Wasserflöhe zum verfüttern abzuschöpfen.
Besonders vorteilhaft, wenn die Röhren in Längsrichtung über den Zuchtbehältern angebracht werden. Die Flöhchen werden dann die gesamte Oberfläche des Behälters als Schwimmraum nutzen und entwickeln sich besonders gut !
Glühlampen sollten auch nicht verwendet werden, diese strahlen eine zu hohe Wärme ab.
Wasser: nehmen sie unbesorgt Frischwasser. In frischem Wasser ist noch kein Wasserfloh gestorben. PH Wert und Härtegrade spielen keine Rolle.
Frischwasser Zugaben, um Verdunstungen auszugleichen, schaden überhaupt nicht. Es gibt, nach dem Einsetzen der Flöhe in den Zuchtbehälter keinen Unterschied im Verhalten der Moina zwischen Alt - oder Frischwasser. Die Flöhchen begeben sich immer, ob Frisch - oder Altwasser, sofort auf den Behälterboden.
Die Flöhchen erkennen die neue, “fremde Umgebung” und streben, aus Sicherheitsgründen, alle zum Behälterboden. Dieses Verhalten hat etwas mit dem Instinkt der Tierchen zu tun ! * eine Leerzeile zum Nachdenken ! * noch einmal: es sollte immer mit Frischwasser eine neue Zucht begonnen werden !
Zucht - Temperaturen : + 18 °C bis + 23 °C ( maximal + 25 °C, ist aber nicht zu empfehlen.)
besser ist es, die Zuchttemperatur dem Beckenwasser anzupassen um beim Einsetzen der Flöhe als Futter keine zu grossen Temperaturunterschiede zu haben. (aber nur bis maximal +25°)
Obwohl die Moina etwas robuster wie z.B. die hier bekannten Wasserflöhe sein sollen, so konnte ich es lesen, sollten möglichst geringe Temperaturunterschiede vermieden werden. ich erinnere an dass oben beschrieben Verhalten der Flöhe nach dem Umsetzen in einen neuen Behälter.
Futter : Hefe, auch Trockenhefe, aber vorsichtig !,
eine kurze ehrlich gemeinte Information :
wenn sie sorgsam damit umgehen, die Futterflüssigkeit richtig einteilen und die weitere Entwicklung der Zucht beobachten, können sie mit guten Zuchtergebnisse rechnen !
natürlich auch : "Preis - Microplan".
Warum “Preis Microplan”: dieses Substrat ist speziell für die Fütterung von frisch geschlüpften Zierfischen entwickelt worden die noch nicht in der Lage sind z. B. Artemia als Futter aufzunehmen ! also ein reines Aufzuchtfutter. dass wichtige Rohstoffe für die Entwicklung der Flöhe beinhaltet.
dagegen ist Hefe ein von Dr. Oetker entwickeltes Produkt um einen Hefeteig “reifen” oder “gehen” zu lassen. also kein Fischfutter sondern ein “Gase” Entwicklungspulver.
als “Fachmann” entscheiden sie hier selbst wie ihre “Moina” - Zucht” am besten gefüttert wird !
als “Experte” können sie es Handhaben wie sie wollen ! da genügen z. B. auch diese “3 Krümel” Haferflocken als Futter für die Flöhe .
es ist aber eine unkontrollierbare Futtergabe, wenn überhaupt, die nichts weiter als nur eine Wassertrübung erkennen lässt. Das Wasser trübt ohne Nährstoffe freizugeben.
Es geht bei der Fütterung nicht nur um eine Trübung des Wassers sondern es muss eine Nährstoffreiche Trübung sein, die ja gleichzeitig auch eine Nahrungsquelle für die Flöhe sein muss !. * eine Leerzeile zum Nachdenken ! * Die Kosten einer Packung “Microplan” sind zwar “etwas” zu hoch, ( untertriebene Feststellung ) aber - die Qualität des Futtersubstrates ist hervorragend.
es wird ja auch sparsam mit einer Pipette gefüttert !
es wird so viel Geld für die technische Ausstattung eines Aquariums ausgegeben, da muss man bei der Pflege der Insassen nicht sparen.
eine kleine Zucht dieser Flöhe sollte immer möglich sein !
Besonders für die Entwicklung und auch Vermehrung der Moina hat sich bei mir das “Preis” Produkt "Microplan" bewährt, es entsteht auch weniger Schmutz in den Behältern.
Eine Zucht die mit “Microplan” gefüttert wird, entwickelt nur geringe Gerüche aber ausgezeichnete Wasserflöhe. Nicht nur Ballaststoffreich sind sondern auch durch die spezielle Nahrungsaufnahme der Wasserflöhe. (Erkennbar durch die “Rotfärbung” der Flöhe.)
Lagern sie aber bitte die Microplan - Packungen immer im Kühlschrank.
Zubereitung der Zuchtflüssigkeit, wenn mit einem Hefeaufguss gefüttert werden soll:
Beachten sie diesen Hinweis unbedingt:
Bei einer Hefefütterung muss besonders auf die weitere Pflege der Zucht geachtet werden, denn bei einer Überfütterung mit Hefe kommt es sonst zum Gestank des Zuchtwassers !
der Gestank entwickelt sich so exstrem, dass dieser bereits vor betreten des geschlossenen Zucht - Raumes wahrgenommen wird !! für die “Duftentwicklung” vor dem Raum genügt bereits das Entweichen der Duftnote durch das Schlüsselloch
Verärgern sie hier nicht ihre Mitbewohner !!
wie sie feststellen müssen, “läuft” eine Zucht nicht von allein! sie müssen also etwas dafür tun !
und dass ist der Schwachpunkt jeder Zucht, nicht nur der Wasserflohzucht, es wird zu wenig dafür getan wenn es nicht klappt ! * eine Leerzeile zum Nachdenken und positiven Erkennung dieser Information ! ( ich hoffe, dass die “Denkpause” nützlich ist ). * Zubereitung der Futtermischung mit Trockenhefe !
Ideal ist eine kleine Flasche z. B. 100 ml, in diese wird Wasser, halb aufgefüllt und das Hefegranulat,
( den halben Packungsinhalt bei 3 Behältern ),
eingefüllt, die Flasche wird verschlossen und nach Barmixer - Art geschüttelt. das Granulat muss vollkommend aufgelösst sein
Wenn sie mehrere Zuchtbehälter betreiben, sollten sie auch für die Auflösung der Hefe - Wassermischung eine grössere Flasche verwenden! eventuell etwas Microplan dazu geben, noch einmal kräftig schütteln und anschliessend, aber vorsichtig mit der Menge, in die Zuchtbehälter verteilen. Den Rest in der Flasche nicht aufbewahren sondern wegschütten. denn Hefe ist nicht das Teuerste einer Zucht.
Wenn sie nur mit Microplan füttern, dann empfehle ich für die beschriebenen Behälter ca jeden 2.Tag ( oder auch nach Bedarf ) je Behälter : ca 2 bis 3 ml “Microplan”, mit einer Pipette, in das Zuchtwasser der einzelnen Behälter füllen und umrühren (die Flüssigkeit verteilen). probieren, da die Menge der Flöhchen auch eine Rolle spielt ! aber auch hier Vorsicht mit der Menge,
Die Futtermengen, gleich ob Hefe oder Microplan gefüttert wird, sollten immer mit einer Pipette erfolgen. der Vorteil : sie haben nach kurzer Zeit die richtige Menge an Futter für die einzelnen Behälter herraus gefunden und können dann “geruchsfrei” füttern ! versuchen sie es !
Luft: eine Durchlüftung darf n i c h t eingesetzt werden. Filter-Systeme: dürfen auch n i c h t zum Einsatz kommen.
Denn Wasserbewegungen im Zuchtbehälter verhindern die Schwarmbildung der Flöhe. Diese Schwarmbildung ist aber Vorraussetzung einer Zucht !
Als Beispiel: Vergleiche in der Natur. Die Lebensgewohnheiten des “Japanischen” Wasserfloh ( Moina macrocopa ) sind mit dem hier heimischen Wasserfloh ( Daphnia pulex ) doch sehr ähnlich oder sogar gleich. Sie werden hier, wenn überhaupt noch, keine Wasserfloh - Ansammlungen in fliessenden Gewässern vorfinden. Wasserflöhe gibt es oder gab es nur in stehenden Gewässern, Tümpeln, Weihern oder ähnlichen Wasseransammlungen.
Übertragen sie diese in der Natur erkannten Erfahrungen in ihre kleine "Moinazuchtanlage", dann bleibt der Erfolg der Haltung und Vermehrung nicht aus.
Sie dürfen aber die weitere Pflege der Wasserflöhe nicht vergessen !
Die Flöhchen vermehren sich parthenogenetisch,
Die Zucht:
Beginnen sie die Zucht in mindestens 3 Behältern, ( wenn genügend Wasserflöhe zur Verfügung stehen ! )
der Zuchtbeginn klappt aber auch in nur einem Behälter.
Eimer als Zuchtbehälter kann ich nicht empfehlen,
einen Eimer hat “mann” immer zur Hand weil andere Behältnisse fehlen. Es sind aber Empfehlungen die mit einer sinnvollen Moinazucht nichts zu tun haben.
Sie haben dann durch die Eimerhöhe eine "Wassersäule" und keine "Wasserfläche". wenn sie es trotzdem machen, könnten sie auch in einem Marmeladeglas exzellente Erfolge erzielen !
In diesem Fall haben sie maximal 3 bis 4 Tage Zeit um einen Wasseraustausch vorzunehme, sonst “verjaucht” der Inhalt sofort, wenn mit Hefe gefüttert wird.
Die Hefefütterung bewirkt eine zusätzliche Belastung des Wassers mit doch sehr schädlichen Nebenwirkungen die die Qualität des Wassers stark beeinträchtigt.
denn Wasser und ein zuviel an Hefe gemischt ergeben, wie ich es vorher beschrieben habe, nach kurzer Zeit eine übel riechende Brühe (= Jauche ).
Der Zuchterfolg ist so gering, dass es sich nicht lohnt Wasserflöhe in Eimern zu züchten !
ich habe über Monate in Eimern gezüchtet und war mit den Ergebnissen überhaupt zu frieden.
!! Es waren eigentlich nur “Arterhaltungszuchten” !!
folgen sie aber solchen Empfehlungen nicht !! denn: eine Moina -Zucht ist keine “Gämpellei” sondern eine ernst zu betrachtende Angelegenheit. Denn der Zuchtbetreiber möchte ja die eigenen Pfleglinge, sprich Zierfische, mit natürlichem Futter versorgen und möglichst “Artgerecht” die Fische füttern. Ansichten zu vertreten Gurken- oder Marmeladengläser als Zuchtbehälter zu nutzen grenzen für mich an Schwachsinn oder wie ich es in der Zuchtbeschreibung der Pfeilgiftfrösche genannt habe, Ideen eines “Zuchthampelmanns”. denn konkrete Zuchtempfehlungen sind es nicht !
Teilansicht meiner ehemaligen Moina - “Zuchtanlage” ( geändert ) ! Die Leuchtstofflampen wurden in Längsrichtung einzeln über jeden Zuchtbehälter angebracht ! ( je 8 Watt ) Gemachte Erfahrungen haben zu diesem Umbau angeregt.
 ( eigene Aufnahme mit Rollei B35 )
Die Moina müssen in einen mit Futter vorbereiteten Weiterzuchtbehälter eingesetzt werden. Das Wasser im Zuchtbehälter muss, durch einrühren der Nahrungsflüssigkeit, trübe sein.
Die Vermehrung der Moina erfolgt nur bei Lichteinfall. Wenn die Tiere sich dicht unter der Oberfläche aufhalten, ist es ein gutes Zeichen, denn: mit einsetzender "Schwarmbildung" beginnt bei den adulten Flöhen die Vermehrung.
Diese Schwarmbildung hat also nichts mit eventuellem Sauerstoffmangel zu tun.
Sauerstoffdefizite des Wassers fördern nicht die Entwicklung der Wasserflöhe, wie es immer wieder erklärt wird.
Erstaunlich, es gibt immer noch gleichbleibende Erklärungen die zu lesen sind ! ( vermutlich spielt hier Sauerstoffmangel eine Rolle ? ).
Die Tierchen sammeln sich z. B. auch im Frischwasser zu einem Schwarm unter der Lichtquelle. Hier besteht mit Sicherheit kein Sauerstoffmangel.
Wichtig auch: wenn die Flöhe sich im gesamten Behälter verteilen, und die Oberfläche verlassen haben, sollte ( muss ) unbedingt gefüttert werden. Es ist immer die Schwarmbildung der Flöhe, die für die Zucht und Entwicklung erforderlich ist.
Die nachfolgenden Abschnitte sind besonders zu beachten !
Die auf der Oberfläche schwimmende Kahmhaut, diese entwickelt sich immer kurz nach der Fütterung, muss mit einem zugeschnittenem Stück Zeitung, dieses wird auf die Wasseroberfläche gelegt, abgezogen werden . ( Aquarianer wissen wie dass gemacht wird ! )
Dieses Zuschneiden der Papiergrösse, passend zur Oberfläche des Zuchtbehälter, schneidet man schon bei Zuchtbeginn natürlich in vielen Lagen, um immer flächendeckend Papierblätter zur Verfügung zu haben. Im Verlauf der Zucht werden diese Blätter immer wieder benötigt !
Durch umrühren mit einem Kochlöffel, eine besondere unsinnige Empfehlung, ändert sich auf der Wasseroberfläche nichts !!
auch die Empfehlung von Friederich / Volland in dem Buch “Futtertierzucht” eine schwache Durchlüftung einzubauen um die Kahmhautbildung zu vermeiden ist unzutreffend !
Eine Kahmhaut bildet sich immer im Zusammenhang mit der Fütterung. Diese Haut ist so “zäh” dass eine Entfernung nur nach meiner Empfehlung möglich ist !
Achten sie bitte immer darauf und säubern die Wasser - Oberfläche nach der Futterbeigabe und
selbstverständlich auch zwischendurch .
Wenn sie in “anderen” Zuchtanleitungen nichts über eine Kahmhautbildung lesen können, ich vermute die Schreiber wissen nicht wass eine “Kahmhaut” ist ! dann vergessen sie diese Empfehlungen sehr schnell, denn es sind keine praxisbezogenen Empfehlungen sondern nur “Zuchtphilosphien”, oder besser noch, der “Schreiber” hat nie gezüchtet sondern nur abgeschrieben !
Eine Kahmhaut auf der Oberfläche des Zuchtbehälters verhindert den Zugang zur “Aussenwelt”, also zur “sauerstoffreichen” Luft. ( ich will es mal so nennen ! ) Da der Flöhchenschwarm sich immer an der Wasseroberfläche des Behälter aufhält ist erkennbar wie wichtig die Reinigung der Wasseroberfläche ist.
Ein leichtes “kräuseln” bei einer Kahmhautfreien Oberfläche lässt erkennen, dass der Zugang zur “sauerstoffreichen” Luft ein wichtiger Bestandteil der Zucht ist.
Die Natur hat es für diese Tierchen so eingerichtet, da der Sauerstoffbedarf im getrübten Wasser scheinbar nicht ausreichend ist, diesen Bedarf an der Oberfläche zu decken.
es geht dabei aber nicht nur um die Sauerstoffaufnahme sondern auch um die Vermehrung der Flöhe die nur bei einer “Schwarmbildung” erfolgt.
Also bitte immer für eine Kahmhaut freie Oberfläche sorgen.
Weiter gehören auch Empfehlungen wie eine Durchlüftung ( auch von Friedrich / Volland empfohlen) oder Filter zu betreiben sowie Bodengrund einzufüllen und auch Schnecken einzusetzen dazu. wozu Bodengrund ( ?? ), die Flöhe schwimmen doch an der Oberfläche !
Wobei der empfohlende Schneckenbesatz auch noch Vorteile haben soll ? Sorgen z. B. für Sauberkeit im Behälter ? fressen Häutungsreste usw. - alles Quatsch, denn diese machen nur Dreck ! ( Fressen und Koten ). die Schnecken vertragen auch die ständige Trübung des Wasser überhaupt nicht und sterben nach kurzer Zeit ! Vorsicht : tote Schnecken stinken nach kurzer Zeit! und verderben das Zuchtwasser zusätzlich.
Was soll also so ein Blödsinn. Es geht hier vermutlich nur um den Verkauf der Schnecken.
Füttern sie aber nur einmal am Tag und erst dann wieder, wenn das Futter aufgebraucht ist, also das Wasser “klar” gefressen ( besser “klar” geschlürft ) wurde.
Es kann aber auch zu Geruchsbildungen bei dem Futter “ Microplan” kommen, wenn zu viel gefüttert wird !! bei einer “Pipettenfütterung” kann aber so etwas nicht passieren !
sie erkennen dann die “Grundsubstanz” dieser Futtermischung! ( eine ehrlich geschriebene Information !! ) darum auch die von mir leicht veränderte Empfehlung Trockenhefe als Futtersubstrat zu verwenden wenn die Zucht sorgfältig und kontrolliert gepflegt wird !
Also vorsichtige Futtergaben und den oder die Zuchtbehälter kontrollieren, um die Zucht kennen zu lernen .
Die Futtermengen - Beigaben sind unterschiedlich einzuteilen.
Je nach Menge der Flöhe in den Zuchtbehältern ist der Bedarf an Futter unterschiedlich.
Es gibt eine kleine “Faustregel” für die Futtermengen.
Für den Ersteinsatz von Wasserflöhen in einem Zuchtbehälter sollte durch die Futtermenge die Eintrübung des Wassers so weit erfolgen, wie es in früheren Zeiten ( vielleicht auch heute noch ( ?? ) durch Trockenfuttersorten der Fall (ist) war.
Wenn sich die Moina gut entwickelt haben, es ist an der Schwarmentwicklung unter der Lichtquelle erkennbar, kann nach 3 bis 4 Tagen aus diesem Schwarm mit der "Ernte" zum Verfüttern begonnen werden.
Nach ca einer Woche, beginnt der Ansatz, wenn keine Wasserpflege betrieben wird auf Grund der Hefebeigaben unangenehm zu "riechen". Es haben sich in dieser kurzen Zeit bereits Heferückstände an den Innenwänden und auf dem Boden gebildet.
Friedrich / Volland erklärt, dass es bei einer florierenden Zucht erst nach ca 3 Wochen anfängt zu “riechen” ?
Der Gestank entwickelt sich nicht auf Grund einer florierender Zucht sondern durch Überfütterung mit Hefe !
ich verstehe wirklich nicht warum Zuchten nur “schöngeschrieben” werden und selten Probleme angesprochen werden die es immer gibt ! wichtig ist es doch ehrlich zu informieren ! aber wer macht dass schon ? = ( ich z.B. ! )
Diese Geruchsbelästigung kann, wie vorher beschrieben, bereits nach kurzer Zuchtzeit eintreten !
Das Wasser kann dann nicht mehr "klarfiltriert" werden.
Es ist dann ein Neuansatz mit frischem Wasser einzurichten. ( bitte unbedingt! )
Wasser vorsichtig über ein Sieb, z. B. ein Artemia - Sieb engster Maschenweite oder noch besser einen Damenstrumpf nehmen und abgiessen. Achten sie aber darauf, dass der Bodensatz ( hauptsächlich Heferückstände ) nicht mit abgegossen werden. Diesen Rest im Zuchtbehälter sollten sie verwerfen ( wegschütten). Sie werden überrascht sein, wieviel “Schmutz” sich doch in einer sehr kurzen Zeit angesammelt hat.
Anschliessend die Moina in den frisch gefüllten, gereinigten und angefütterten Zuchtbehälter zurückspülen.
Eventuell einsetzende Veralgung an den Behälterinnenwänden, sollten nicht ( immer ) entfernt werden,
Setzen sie aber, wenn es anfängt zu "stinken" die Zucht neu an . Es ist dann das Wasser, wenn keine Wasserpflege betrieben wird, durch Überfütterung mit Hefe. wenn auch hier mit einer Pipette gefüttert wird, die Menge in der Pipette muss ausprobiert werden, kann es nicht zu einer Überfütterung kommen.
Wie hier zu erkennen ist, ist es nicht empfehlenswert die Zuchten im Wohnzimmer, oder überhaupt in Wohnräumen, und dann auch noch auf einer Fensterbank zu betreiben.
Dass war es eigentlich schon.
ein bisschen viel auf einmal aber sie können den Aufsatz ruhig mehrere Male lesen, es merkt ja keiner !
wenn sie ernsthaft eine Flohzucht betreiben wollen, sollten meine Empfehlungen doch Grundlage für den Zuchtbeginn sein. denn es sind Erfahrungen aus der Praxis.
Sie sollten dann aber meine negativen Anmerkung nicht als “Abschreckung” erkennen sondern als Erkenntnis einer Empfehlung zur Vermeidung dieser Ereignisse ! dieses mal “schön” geschrieben, aber auch ehrlich gemeint !
Betr.: Die Wasserpflege:
trifft besonders zu bei der Hefefütterung !
Die Geruchtsentwicklung kann aber stark minimiert werden, wenn mindestens einmal in der Woche mit einer Flaschenbürste die Innenwände gereinigt werden, danach der Wasserinhalt mit kreisender Bewegung angerührt wird, um die Schmutzansammlung möglichst in die Mitte der Behälter zu treiben. Nach dem Stillstand des Wassers wird dann der Schmutz an dieser Stelle abgesaugt. ( Schlauchdurchmesser 9 mm ) ( Handhabung wie bei der Springschwanzzucht beschrieben ! )
Mit temperierten Frischwasser wird der Zuchtbehälter wieder aufgefüllt.
Wie sie mit Sicherheit wissen oder gelesen haben, kommt es bei der Zucht der Moina durch plötzliches "Umkippen" der Zucht oder Zuchten zum Stillstand ( ? ) . Der Grund scheint unbekannt zu sein, darum die immer widerkehrenden “Experten” Empfehlungen hierzu: Vorsichtshalber mehrere Zuchtbehälter zu betreiben. In mehreren Zuchtbehältern “kippen” die Zuchten aber auch um.
Niemand konnte bis heute ( 1. April 2008 ) erklären warum es zum “plötzlichen Umkippen” bei der Flöhchenzucht kommt. aber alle Zuchtbeschreiber wissen, durch Abschreiben “ähnlicher Berichte”, dass es zum plötzlich “Umkippen” kommen kann.
Der wahre Grund ist aber :
es “befindet” sich immer nur eine “Zuchtgeneration” im Zuchtbehälter, es ist also keine Zusammensetzung verschiedener Nachwuchsflöhe.
Sie können diese Tatsache kontrollieren, wenn sie Futterportionen abschöpfen erkennen sie, dass alle Wasserflöhe immer eine Grösse haben und es hier keine Unterschiede gibt !!!!
die Flöhchen sterben dann auch
immer “Generationsweise” !
in den Zuchtbehältern nach ca 12 bis 15 Tagen und machen dadurch Platz für die nächste Flöhchen - Generation,
die dann erstaunlicherweise 2 bis 3 Tagen später wieder als Schwarm unter der Lichtquelle erkennbar ist ! so perfekt ist die Natur ! und dieses ist auch in einem kleinen Zuchtbehälter erkennbar !
noch einmal : Es sind also keinen einzelnen Flöhe die “Umkippen” sondern immer der gesamte Flöhchenschwarm.
z.B. an "Überalterung", wenn das Wasser noch von “guter Qualität” ist oder auch an starker Wasserverschmutzung, auch, wenn die Kahmhautschicht nicht entfernt wird !
dieser Zustand, also bei versäumter Oberflächenreinigung, wird wohl die hauptsächlichste Ursache sein, wenn Zuchten z.B. bereits nach kurzer Zuchtzeit “plötzlich” Umkippen.
denn die Flöhchen bekommen keine “Luft” mehr und ersticken unter der Kahmhautschicht !! * * zwei Leerzeile ( sind hier doch erforderlich ) zum Nachdenken und positiven Erkennung dieser Information ! * * Also bitte immer für eine Kahmhaut freie Oberfläche sorgen.
Sie sollten aber auch unbedingt darauf achten, dass der Flöhchenschwarm nicht zu stark “ausgelichtet” wird, da aus diesem Schwarm der Nachwuchs “produziert” wird ! wenn die Flöhchen in mehreren Behältern gezüchtet werden, ist es kein Problem die Futterportionen aus den Behältern entsprechend einzuteilen !
Lesen sie unbedingt auch meine Anmerkung auf der Seite “ kleine Tipps” als Ergänzung !!
ich erinnere nachmal an die “Zuchtsicherheit” doch in mindestens 3 Behältern zu züchten
und an die wirklich wichtige Kahmhautentfernung !
eine wirklich gut gemeinte Empfehlung:
wenn die neue Generation geschlüpft ist, schöpfen sie diesen “Flöhchenschwarm” mit einem engmaschigen Kescher von der Oberfläche des Zuchtbehälter ab und überführen die Flöhchenmenge in einen frisch eingerichtete Zuchtbehälter für die Weiterzucht !
Versuchen sie die Zucht. Es werden dann aus “Experten” Fachleute
wenn sie sich wirklich um die Pflege der Zucht kümmern ist die Zucht der Wasserflöhe wirklich keine Problem ! Die Handhabung ist schnell erkennbar!
“Mann” muss nur wollen ! ( und am “Ball” bleiben ).

Die Fische werden, wie hier zu sehen, vor Freude aus dem Wasser springen, wenn Moina zu den Mahlzeiten " gereicht werden ".
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Auch für Korallenfische ein ideales Futter ! Vor dem verfüttern der Moina sollte dann aber die Wasserumwälzpumpen abgestellt werden ! Die Flöhchen Überleben ca 2 bis 3 Minuten im Seewasser ! also eine Ergänzung des Futterangebotes !! wird aber nicht genutzt! denn Wasserflöhe müssen gepflegt werden, an ein Korallenbecken kann man aber ruhig an vielen Tagen unbesorgt vorbei gehen.
Aber eines steht fest: Wasserflöhe gehören ja an die 1. Stelle der Zierfischernährung ! ( nehme ich jedenfalls an ? ) Vor ca 60 Jahren war es noch so ! Da waren Wasserflöhe “das Futter” für Zierfische ! und die zu der Zeit noch stark trübenden Trockenfuttersorten !
später sind dann Mikro-Würmchen, Enchyträen und Grindalwürmchen “dazu” gekommen . Allerdings war zu der Zeit die Zucht schwierig weil die Empfehlungen für die Zuchten der Würmer “allgemein” und auch “Philosophien” waren. ( lesen sie die kleine Anmerkung am Schluss !)
Selten konnte ein Halter der Würmer gute Erfolge erzielen!
Heute kann ich auch lesen: Wasserflöhe sind kein ideales Futter, da die “Chitinpanzer” unverdaulich sind. Salinenkrebse ( Artemia ) werden empfohlen, obwohl es Krebse sind haben diese scheinbar keinen “Chitinpanzer ? oder doch ??
Oder, wie ich über die Zucht der “Jap.” Wasserflöhe lesen konnte ( es ist der “Hammer” an Schwachsinn ):
in Deutschland nicht verbreitet, Zucht zu schwierig, als Futtertiere unbrauchbar !!
mein Gott, wenn man so etwas liesst, tut es weh !
der Schreiber dieser Zeilen sollte seine “Intelligenz” nicht mit Empfehlungen über eine nicht verstandene Wasserflohzucht vergeuden ( ich glaube er hat seine Feststellung bereits etwas geändert ? ) ( noch nicht ganz korrigiert aber einen Anfang gemacht ).
sondern diese eventuell beruflich einsetzen. Wenn er denn noch beruflichen Erfolg hat, braucht seine nachfolgende Generation, also dann die “Junge”, nicht mehr so viel für seine Rente bezahlen.
doch zurück: Ich habe in den 50 und 60 Jahren noch selbst Wasserflöhe gefangen weil es noch sehr viele Tümpel und Weiher gab.
Auch durfte ich in einem Moorgebiet ( es war im Jahr 1956 ), mein damaliger Nachbar, ein Bauer ( 200 Morgen Nutzfläche), hat es erlaubt, einen eigenen kleinen Tümpel graben, eine harte Arbeit ( 3 Tage ca 10 Stunden pro Tag ) die an jeder Hand mindestens 10 Wasserblasen hinterlassen hat ! Der von mir mit Cyclops besetzt wurde und heute nach
über 50 Jahren noch immer Futter “abgibt”!
am Nord - Westrand des heutigen Ortsteil Nordsulingen, kurz vor dem Bach “Sule” ! wir haben in dieser Zeit in dem Ort gewohnt weil es in der Nähe ein Katasteramt gab und ich in diesem Amt beschäftigt war.
Heute gibt es nur noch vereinzelt Tümpel die man aber aus Umweltgründen nicht betreten darf. Ein Wasserfloh fangender Aquarianer ist ja ein grosser Umweltsünder ! Die Industrie und der Luftverkehr sind Waisenknaben dagegen. da “geht” die “Politik” nicht rann !
Aber wir kennen es ja alle,
Zurück zum Thema: darum probieren sie die Zucht einmal, es sind ganz süsse Krebschen. besorgen sie sich einen Ansatz von einem Aquarianer !
“Glück auf” Heinz - Günter Stute

Anhang: ich benutze das Wort “Philosophie” öfter, weil es sich besser liesst ! man könnte auch Wörter wie “Schwachsinn” oder “gelogen” auch “geschrieben trotz Ahnungslosigkeit” benutzen !

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