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diese sollten beachtet werden, wenn sie Lebendfuttertierzuchten betreiben. “Glück auf” Heinz -Günter Stute


Die Fütterung der Baumsteigerfrösche
mit frischgeschlüpften Grillen ( Micro - Grillen ) kann zu einem Problem im Terrarium werden.
Ich kann aus meiner Erfahrung sagen, dass es nach geraumer Zeit nur so von Grillen im Terrarium “wimmeln” kann, da ein Grossteil der in das Terrarium geschütteten Grillen nicht gefressen wird sondern versteckt aufwächst. Erkennbar, wenn zum Beispiel der Bodenbelag ausgewechselt oder auch gereinigt wird.
Eine Lösung könnte so aussehen:
 ( eigene Aufnahme mit Rollei B35 )
Es sind nicht nur kleine Frösche die kleine Grillen mögen, auch adulte Tiere fressen die “Babygrillen” besonders gern. (achten sie auf die gute Ernährung der Frösche.)
P.S. Die Tiere freuen sich wirklich, wenn täglich gefüttert wird.
Das Rohr einer Vogeltränke kann als Futterautomat dienen, wie ich es über Jahre praktiziert habe. Eine Aufhängevorrichtung an das Rohr kleben, einen guten Futterplatz zum Aufhängen suchen und später zu den Fütterungszeiten das gefüllte Rohr mit einem Papierstreifen ausstatten und dann über der Futterstelle aufhängen. Die Tiere kennen nach kurzer Zeit die Fütterungszeiten und den Futterplatz ! wie auf dem Bild ( siehe oben ) erkennbar.

Besonders “Micro” - Kurzflügelgrillen sollten so verfüttert werden. “Glück Auf” Heinz -Günter Stute
ein weiterer Tipp
Betrifft : Mikro - Würmchen
Bei einer längeren Standzeit der Zuchtbehälter von Mikro kann, wenn die Belüftung vernachlässigt wird, es zum Absterben der Zucht kommen. Besonders auch dann, wenn es zu hohe Umgebungstemperaturen sind ( ab +23° C und höher ).
In so einem Fall ist Eile geboten und die Abdeckung vom Zuchtbehälter zu nehmen. So ein Behälter sollte dann nicht entsorgt werden, da die Würmchen sich in kurzer Zeit weiter entwickeln und die Substratoberfläche wieder von den Tieren “bevölkert” wird. Nach einsetzender Weiterentwicklung ist dann die Abdeckung wieder aufzulegen.
Eine besonders zu empfehlende Haltung und Zucht:
Zuchtbehälter mit grosser Oberfläche aber geringer Höhe. ( Siehe Zuchtbehälter für Mikro-Würmchen.)
 ( eigene Aufnahme mit Rollei B35 )
Diese Zuchtbehälter müssen mit der Abdeckung aufgestellt werden. Nach beginnender Vermehrung der Mikro-Würmchen, die sich über die gesamte Substratoberfläche verteilen, kommt es zu einem starken Besatz von Würmchen auf der Oberfläche. Die Mikro “steigen” ( Sauerstoffmangel ) an den Innenwänden auf und bedecken anschliessend Teile der Abdeckung von innen. Wenn dann die Abdeckung abgenommen wird, können die Würmchen direkt von der Abdeckung in das Aquarium abgespült werden. Anschliessend den Deckel wieder fest auf den Zuchtbehälter drücken. Dieser Vorgang lässt sich ständig wiederholen. Vorraussetzung ist aber ein guter Würmchen - Besatz in einem lebensmittelechtem Zuchtbehälter. “Glück Auf” Heinz -Günter Stute
Ein weiterer Tipp 
Betrifft: Grindalwürmchen
Eine interessanter Empfehlung :
Für die Verfütterung von Grindalwürmchen werden oder besser müssen die Würmer von der Abdeckscheibe in ein bereitstehendes Glas gespült werden. Dieses “Abspülen” der Scheiben, natürlich mit einem Wäschesprenger, sollte doch von mindestens 2 bis 3 Zuchtbehälter geschehen um eine ausreichende Menge an Grindal zu bekommen. Um anschliessend die Granulatkugeln von der Grindalmenge zu trennen, werden diese über ein Artemiasieb “grösster Maschenweite” geschüttet
 ( eigene Aufnahme mit Rollei B35 )
und in einem weiteren Glas aufgefangen. Um den Spülvorgang zu beschleunigen kann man mit einem Wäschesprenger die Würmer mit etwas stärkerem Wasserstrahl durch das Sieb spülen. Hört sich alles kompleziert an, ist es aber nicht !
Es ist jetzt zu erkennen, wie stark dieses Grindal - Wassergemisch mit “Grindalbrut” durchsetzt ist !
Es sind alle “Grössen” von Würmern vorhanden.
Warten Sie mit dem Abschütten des Wassers aus diesem Behälter eine gewisse Zeit, die Würmchen sammeln sich dann am Boden, sie haben dann ein Futtergemisch in allen Grössen!
Für die Trennung der “Grindalbrut” von den etwas grösseren Würmchen wird solange die Brut noch im Wasser schwebt, diese in ein weiteres Glas geschüttet und stehen gelassen. Und zwar solange, bis diese Kleinstwürmchen sich auf dem Glasboden gesammelt haben. Wasser abschütten und den Bodenbelag mit den Würmchen verfüttern. Also für die Aufzucht von Welsen zum Beispiel eine ideale Fütterung !
Es ist dann auch nicht mehr so tragisch, wenn eine “ Mikrozucht” nicht mehr vorhanden ist.
“Mann” kann also darauf verzichten ! Weil mit vorher beschriebener Methode es 2 Futtertiergrössen erzielt werden.
Besonders auch wichtig : der “Arbeitsaufwand” verringert sich merklich ! ( da keine Mikro mehr gepflegt werden müssen ! )
Denn Arbeit = gleich Zeit mal Weg, ist bei der Futtertierzucht - Pflege der schwierigste Faktor, der die Handhabung von Futtertierzuchten heute fast unmöglich macht ! Darum auch diese Empfehlung !
Sie erlauben eine kleine Anmerkung hierzu :
Ich weiss, dass diese und nicht nur diese Empfehlung, in den “ Wind “ geschrieben ist, denn niemand wird sich die Mühe mache die Trennung der Würmchen vorzunehmen um ein wirklich gutes Futter für verschiedene Zierfischgrössen zu bekommen.
Es geht auch gar nicht, da noch nicht einmal 1 Grindalansatz betreut wird ! Wenn ich mich aber irren sollte und es doch noch “Hobbyisten” gibt die sich mit der Grindalzucht beschäftigen, freue ich mich, weil ich geirrt habe und doch einen guten Tipp geben konnte. Ich wünsche, dass es wirklich so ist !
Denn dass wichtigste in der Zierfischpflege sollte eigentlich die Futterversorgung mit lebenden Futtertieren sein. “Glück Auf” Heinz -Günter Stute
Ein weiterer Tipp : 
Betrifft: Springschwänze
Betrifft die Verfütterung von Springschwänzen, die aus einer Granulatzucht stammen: Da es seit geraumer Zeit keine Farnplatten mehr gibt oder sehr teuer sind, wo aus / von diesen Platten die Springschwänze für die Fütterung abgeklopft wurden, ist die von mir hier beschriebene Methode die Ideallösung.
Da es auch wie bei der Grillenfütterung ein Problem ist die eingebrachten Springschwänze zusammen zu halten, ist auch hier das Ergebnis, dass die Tierchen sofort verschwinden und sich verstecken. Also auch hier nur ein Teil gefressen werden kann.
Die Ideal - Lösung :
Ich nehme als Beispiel die Versandbehälter meiner Springschwanz - Ansätze, die durch Änderung der Zuchtansätze, zusätzliche Abdeckung mit einer Glasscheibe, sich die Möglichkeit ergibt, die unten beschriebene Futterstelle, durch Abklopfen der Springschwänze von der Scheibe, diese mit “ Futterspringschwänzen” aufzufüllen ! ( es ist eine Möglichkeit!)
Das Granulat wird in einen neuen Behälters bis an die Oberkante des Behälters aufgefüllt. Im Terrarium wird aber vorher eine Stelle ausgesucht, wo der Behälter in den Boden eingesetzt werden kann, (sogar muss!)
 ( eigene Aufnahme mit Rollei B35 )
Vorher wird der Behälter mit Springschwänzen gefüllt. Nach dem “Einpassen”, möglichst waagerecht, wird der Behälter vorsichtig mit handwarmen Wasser aufgefüllt. Dieses Auffüllen sollte umbedingt sehr, sehr langsam geschehen, um den Springschwänzen die Möglichkeit zu lassen sich in den oberen Bereich des Behälters zurückziehen zu können.
Nach kurzer Zeit erscheinen die Springschwänze an der Oberfläche des Granulates. Dann sollte die Wasserzugabe gestoppt werden.
Die Frösche erkennen diese Futterstelle und werden diese dann ständig umlagern um die Springschwänze aufzunehmen. Das Futter wird auch von grösseren adulten Baumsteigerfröschen sehr gern angenommen.
Der grosse Vorteil : Die Springschwänze verschwinden nicht im Terrarienboden sondern werden von den Fröschen nach dem Erscheinen an / auf der Oberfläche sofort aufgenommen. Vermeiden sie aber die Wasserauffüllung bis an die Oberkante des Behälters.
Allerdings ist die Springschwanzmenge eines Zuchtansatzen zu gering um eine wirklich ausreichende Menge Springschwänze zur Verfügung zu haben
 ( eigene Aufnahme mit Rollei B35 )
1 Ltr. Zuchtschalen, die als “Kleinzuchtbehälter” ideal für Springschwanzzuchten sind ! Decken sie aber immer die Oberfläche des Behälters mit einem dunklen Strumpfabschnitt ab ! ( verhindert den Anflug von Schlupfwespen ! )
Züchten sie in mehreren Zuchtschalen den erforderlichen Bedarf, es genügen z.B. auch mehrere 1 ltr. Schalen, um eine ausreichende Menge zu bekommen! Erst dann sollten sie den Futterplatz einrichten! Die Fröschen umlagern diesen Platz dann ständig um an das Futter zu gelangen,
auch dann noch, wenn schon lange kein Springschwanz mehr als Futter zur Verfügung ist.
Enttäuschen sie ihre Frösche nicht und denken an den “Futternachschub” und die Zufütterung mit flugunfähigen Fruchtfliegen ( Drosophila ) und auch von ”Micro” - Kurzflügelgrillen, siehe hierzu die Futterempfehlung am Anfang dieser Seite.
Empfehlung der Aufbewahrung der kleinen Zuchtbehälter, die immer mit einer Strumpfabdeckung versehen sein sollten, in einer abgedeckten Auffangschale: Kontrollieren Sie die “ Auffangschale” nach entsprungenen Springschwänze regelmässig, da die Tierchen sehr schnell auf Grund der Trockenheit in der Schale absterben. “Glück Auf” Heinz -Günter Stute
Ein weiterer Tipp :
Betr.: “Jap.” Wasserflöhe , Moina

Die Wasserpflege spielt bei der Haltung und Zucht der Wasserflöhe eine sehr grosse Rolle. Um möglichst wenig Wasserflöhe beim Wasserwechsel zu verlieren, sollte die nachfolgend beschriebene Methode eingehalten werde: Füttern sie die Zuchtbehälter gut an. Nach kurzer Zeit bildet sich die in der Zuchtanleitung beschriebene Kahmhaut auf der Oberfläche. Diese wird mit einem passenden Stück Zeitung, dass auf die Oberfläche gelegt wird , abgezogen.
Wenn sie in “anderen” Zuchtanleitungen nichts über eine Kahmhautbildung lesen können, dann vergessen sie diese Empfehlungen sehr schnell denn es sind keine praxisbezogenen Empfehlungen sondern nur “Zuchtphilosphien”. Dazu gehören auch Empfehlungen Bodengrund einzufüllen und auch Schnecken einzusetzten.
Die Wasserflöhe sammeln sich anschliessend zu einem Schwarm unter der Lichtquelle. Erst dann sollte der Boden mit einem Schlauch (ca 9 mm Durchm.) vorsichtig abgesaugt werden.
Der Schlauchdurchmesser sollte wie hier angegeben beibehalten werden, da der entstehende Sog beim absaugen mit einem Schlauch mit grösserem Durchmesser zu stark ist.
Die Hälfte des Wasserinhaltes kann bei einem Reinigungsvorgang so gewechselt werden. Füllen sie anschliessend den Zuchtbehälter wieder mit temperierten Frischwasser auf. Dieser Vorgang kann in Abständen von einigen Tagen wiederholt werden. ( es geht hier aber nur um die Beseitigung von Schmutzpartikel .)
Zum Thema “ plötzliches Umkippen ” !
Es ist ein natürlicher Vorgang, wenn nach einer bestimmten Lebenszeit die Flöhe absterben. Die Flöhe haben “ihre Aufgabe” zur Arterhaltung erfüllt und sterben. Also darauf achten, dass nicht nur die adulten Tierchen verfüttert werden, sondern auch für die Weiterzucht eine bestimmte Menge erhalten bleibt .
Auch sollte dieser Behälter nicht gereinigt werden. ( wenn die Flöhe im adulten Zustand sind. )
Nach dem “plötzlichem Umkippen”, lassen sie den “totgeglaubten Behälter” einige Tage stehen. Nach ca 2 bis 3 Tagen entwickeln sich in diesem Behälter die “Jungflöhe” und bilden, wie es bei den “Alttieren” auch war, wieder einen Schwarm an der Oberfläche , nach vorangegangener Fütterung.
Die Flohgenerationen wechseln nach ca 12 bis 15 Tagen !
Sie sollten diese Tierchen in “neuem” Wasser für die Weiterzucht ansetzen und wie gewohnt füttern. “Glück Auf” Heinz -Günter Stute
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