Lebendfutter




Wo findet man heute noch Informationen
zu diesem Thema.

Für die Urlaubszeit habe ich mir 2 “Süsswasser - Magazine”
gekauft um Schlechtwetterzeiten in der Urlaubszeit
 in Dänemark zu “überbrücken”.
Wir hatten zwar wenige Regentage, ich habe aber trotzdem
in dieser Literatur geblättert und gelesen.

In den Beschreibungen der Fischarten werden Pflege
und natürlich auch die Fütterung erklärt.
Wobei mir besonders die Fütterungsempfehlungen
aufgefallen sind.
 Artemia ( Salinenkrebse ),
als Lebendfutter selbst züchtbar, (erstaunliche Feststellung im Magazin! )
 Cyclops, u.a. tiefgefroren usw. und besonders aber
 Trockenfuttersorten,
mit sehr hohem Lockmittelanteil, werden empfohlen.
Also alles sehr teure Artikel die im Zoohandel zu kaufen sind.

Die Preise übersteigen aber bei weitem die Kosten
einer eigenen Lebendfuttertierzucht.
 Aber wer weiss dass schon ?

Lebenden Futtertieren wie Tubifex oder rote Mückenlarven
 werden noch in Aufsätzen beschrieben und empfohlen.
( der Handel wirbt ja mit diesen Artikeln )
Nur, diese Futtertiere kommen aus stark belasteten
Gewässern. Ob dass eine ideale Empfehlung ist ?

Hier die gegenteilige Feststellung.
eine “
Experten”aussage:
Es wird tatsächlich  heute noch  behauptet, dass es ins
 “Reich der Fabel” gehört und “grausige Legenden” sind,
wenn erklärt wird rote Mückenlarven oder Tubifex
stammen aus belasteten Gewässern.
Diesen Märchen ist eine klare Absage zu erteilen,
denn es steht ein ganzer Industriezweig dahinter der Fischfutter produziert.

Die Industrie hat aber noch nie “Umweldbelastungen” verursacht ! oder ?
Wo leben wir eigentlich ??
!  ich glaube als  “geborener Deutscher” zur Zeit noch in Deutschland !

Klar, vor ca 60 Jahren gab es noch saubere Gewässer
da konnte man von ( fast) parasitenfreie Futtertiere aus diesen
Gewässern ausgehen und sogar noch selbst darin baden !
Aber heute bekommt der Aquarianer schädlingsfreies Futter nur
aus der Dose.
( auch dass ist nicht immer sicher ! )
Der Kunde kann aber beruhigt sein denn damnächst gibt es
“Bio” - Fischfuttersorten.

Es ist wirklich schade ( eigentlich sehr traurig) :
Über Mikrowürmchen, Enchyträen, Grindal oder die
”Jap.” Wasserflöhe, wirklich gute und einfach züchtbare
   lebende Futtertiere, konnte ich keine Information finden.

Diese Futtertiere werden noch nicht einmal empfohlen.

Und dass in der “Fachliteratur” von Experten geschrieben!

Wenn es keine Hinweise oder Informationen darüber mehr
gibt, gerät dieses Lebendfutter in Vergessenheit.

Der Mensch muss aber geführt, informiert und auch geleitet werden.
Frau Merkel hat dieses Manko erkannt und berichtet täglich !

Bei den Tieren ist es ein Leithammel, beim Menschen ist es ein Chef,
bei Männern die Ehefrau.
  Bei den Vivaristen ist es der Vereinsvorsitzende und in der Literatur
sind es die Autoren der Artikel. Wenn Experten Beschreibungen
abgeben, sollte aber nicht so genau geschaut werden.
Diese Jungs philosophieren oft mit nicht zutreffenden und
auch abgeschriebenen Informationen.
“Experten” machen dass so !

 Anders ist es bei Fachleuten die Praxisbezogen
 berichten und informieren !

Ich bedaure sehr, dass fehlen wirklich wichtiger Informationen,
wie die Zucht lebender Futtertiere,
oder dass es überhaupt züchtbares Lebendfutter gibt,
in den Magazinen unberücksichtigt bleiben.

Darum lasse ich auch meine Zuchtempfehlungen im “Netz” um
hier wirklich praxisbezogene Informationen zu geben.
Sie sehen an den Besucherzahlen wie wichtig es scheinbar ist
 diese Informationen weiter anzuzeigen.

Wozu sind eigentlich “Fachmagazine”  da ?

Wenn man selbst mit “Fastfoot” zufrieden ist, sollte “Mann”
nicht auch noch den Fischen trockne Futtersorten anbieten !

Es genügt tatsächlich eine kleine Grindalzucht und eine
gepflegte kleine Moina - Zuchtanlage und die Fische sind
bestens mit lebenden Futtertieren versorgt !!
Sie können dann auf “trockne” Futtersorten,
Frostfutter jeglicher Art sowie
auf Rote Mückenlarven und Tubifex verzichten.

Nur für die Urlaubszeit sollten die Zierfische an Futter aus
den Futterautomaten, vorher und rechzeitig gewöhnt werden
                               Glück auf”,  Heinz Günter Stute