Lebendfutter


ein Thema, dass doch sehr vernachlässigt wird !




E. und H.- G. Stute, Theodor - Storm - Str. 14,
  33719  Bielefeld - Heepen   



Man sollte sich auch im Alter noch weiterbilden,
es bringt ja nicht viel und im Alter von
 80 Lebensjahren
bringt es schon gar nichts.

aber “Mann” kann sich ja auch 
informieren.
und so habe ich es gemacht.

Für die Urlaubszeit 2007 habe ich mir
 2 “Süsswasser - Magazine”
gekauft um Schlechtwetterzeiten in der Urlaubszeit
in Dänemark, inzwischen, wie auch in Deutschland,
ein sehr teures Land geworden , (
z. B. 25 % Mehrwertsteuer ),
 zu “überbrücken”.

sie haben aber die Möglichkeit bei Aldi oder auch Lidl
im Land einzukaufen.
auch im “Superbest” kaufen sie Fleisch aus Freilandhaltung
in besonders guter Qualität.
So etwas gibt es in Deutschland nicht !
 
Wir hatten zwar wenige Regentage, ich habe aber
trotzdem in dieser Literatur geblättert und gelesen.

In den Beschreibungen der Fischarten werden Pflege
und natürlich auch die Fütterung erklärt.

Wobei mir besonders die Fütterungsempfehlungen
aufgefallen sind.
Artemia ( Salinenkrebse ), als Lebendfutter selbst züchtbar,
(erstaunliche Feststellung im Magazin! )
Cyclops, u.a. tiefgefroren usw. und besonders aber
Trockenfuttersorten,
mit sehr hohem Lockmittelanteil, werden empfohlen.
Also alles sehr teure Artikel die im Zoohandel zu kaufen sind.

Die Preise übersteigen aber bei weitem die Kosten
einer eigenen Lebendfuttertierzucht.

Aber wer weiss dass schon ?

Lebende Futtertiere wie Tubifex oder rote Mückenlarven
werden noch in Aufsätzen beschrieben und empfohlen.
( der Handel wirbt ja mit diesen Artikeln )
Nur, diese Futtertiere kommen aus stark belasteten
Gewässern. Ob dass eine ideale Empfehlung ist ?

Klar, vor ca 60 Jahren gab es noch einigermassen saubere
Gewässer da konnte man von parasitenfreie Futtertiere aus
diesen Gewässern ausgehen und sogar noch
 selbst darin baden !
Aber heute bekommt der Aquarianer schädlingsfreies Futter
nur aus der Dose oder besser natürlich, wenn eigene
Futtertiere gezüchtet werden.

Es ist wirklich schade ( sehr traurig) :
Über “Mikro”- würmchen, Enchyträen, Grindal oder die
”Jap.” Wasserflöhe, wirklich gute und einfach züchtbare
lebende Futtertiere, konnte ich keine Informationen finden.
Nicht einmal Empfehlungen.
Wenn es aber keine Hinweise oder Informationen darüber
mehr gibt, gerät dieses Lebendfutter in Vergessenheit.

Der Mensch muss aber geführt,
informiert und auch geleitet werden.
Bei den Tieren ist es ein Leithammel,
beim Menschen ist es ein Chef,
bei Männern die Ehefrau.
Bei den Vivaristen ist es der Vereinsvorsitzende
und in der Literatur sind es die Autoren der Artikel.

Wenn Experten Beschreibungen abgeben,
sollte aber nicht so genau geschaut werden.
Diese Jungs philosophieren oft mit nicht zutreffenden
und auch abgeschriebenen Informationen.

Anders ist es bei
Fachleuten
die Praxisbezogen berichten und informieren !

Ich bedaure sehr, dass fehlen wirklich wichtiger Informationen,
wie die Zucht lebender Futtertiere, oder dass es überhaupt
züchtbares Lebendfutter gibt, in den Magazinen
unberücksichtigt bleiben.
es muss doch aber, wie vorher beschrieben, informiert werden ? !

Darum lasse ich auch meine Zuchtempfehlungen im “Netz” um
hier etwas auszugleichen.
Sie sehen an den Besucherzahlen wie wichtig es scheinbar ist
diese Informationen weiter anzuzeigen.
( wir freuen uns sehr darüber, dass es doch noch von Interesse ist ).

Wozu sind eigentlich “Fachmagazine” da ?

Wenn man selbst mit “Fastfoot” zufrieden ist,
sollte “mann”
nicht auch noch den Fischen dieses Futter
(artfremde Trockenfuttersorten ) anbieten !
                                                  
  “Glück auf”, Heinz Günter Stute

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