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E. und H.G. Stute, Theodor - Storm - Str. 14, 33719 BI - Heepen



Die sogenannten Kugelmilben die in der Zucht auftreten können, sollten unbeachtet bleiben da diese die zu hohe Feuchtigkeit auf die Dauer nicht vertragen.
Allerdings muss ich noch auf einige wichtige Eigenschaften im Zuchtverlauf aufmerksam machen: Der Zuchtbehälter sollte nicht länger als 6 Monate in Betrieb sein. Torfgranulat ist ja ein Naturprodukt und von der Struktur nicht besonders fest. Es kommt in dieser Zeit zu geringen Abösungen der Oberflächen dieser Torfkugeln.
Diese Ablösungen kann man als “Schlamm” bezeichnen mit der unangenehmen Eigenschaft der sehr starken Verdichtung des Granulatinhalt, die erstens die Beweglichkeit der Springschwänze verhindert und zweitens das Absaugen des Spülwassers zu einer wirklichen “Tortur” werden lässt.
Das Sieb sitzt zu, es saugt sich fest im Schlamm.
Um die Geduld in diesem Fall nicht zu strapazieren : hier hilft dann nur ein Neuansatz des Zuchtbehälter. Also nach dem Wässern, die gesamte Oberfläche von Springschwänzen abschöpfen, die Zucht in einem neuen Behälter beginnen.
Wenn das “verschlammte” Granulat abgesiebt und kräftig durchgespült wird, vergleichen sie hier die Anwendungen wie diese bei der Ersteinrichtung beschrieben wurden, steht der Wiederverwendung nichts im Wege.
Vergessen sie aber nicht das Überbrühen mit heissem Wasser !
Die Heisswasserbehandlung muss unbedingt durchgeführt werden, da sich ein wirklich unangenehmer Parasit entwickelt haben könnte .
Es handelt sich um einen Art Fadenwurm, der die Grösse einer Enchyträe hat aber nur ca 1/3 so dick ist ! Dieser Wurm hat ein enormes Vermehrungstemperament und lebt in der Zucht wie im Schlaraffenland. Diese Wurmart ist nicht nur bei der Granulat - Zucht aufgetreten, sondern war auch bei dem Zuchtsubstrat Gips - Farnplatten sehr stark vertreten. Es sind aber auch keine Mikrowürmer oder Essigälchen .
Wenn diese Würmer eine Zucht befallen haben und sich stark entwickelt haben, setzt die Vermehrung der Springschwänze sofort aus.
Bis ich bemerkt habe, warum sich keine Springschwänze mehr entwickeln, hat es Monate gedauert. Die Würmer leben im unteren Substratbereich und sind nur beim Aufrühren der Substratfüllung mit Wasser, dieses ist ja dunkelbraun, eventuell erkennbar.
Als Vorwarnung für den Zuchtstillstand : wenn beim Wassereinfüllen in den Zuchtbehälter und nach dem "hochrühren" des Granulates, das Wasser dunkelbraun ist, “aufschäumt” und Blasen schlägt , ist die Weiterzucht in so einem Behälter wirklich sinnlos !
Es ist im Regelfall nach ca 3 bis 4 Monaten Standzeit der Behälter damit zu rechnen. Der Zuchtbehälter ist verschmutzt !
Setzen sie unbedingt einen neuen Zuchtbehälter an .
Für die Betreuung der Zuchten sollten sie sich Zeit nehmen ( müssen sie sogar ). Sorgfältiger Umgang ist auch hier zu empfehlen.
Wenn die Zeit aber fehlt, lassen sie das Züchten.
Da wir in einem Jahr nur 2 Ansätze abgeben konnten, ist zu erkennen, dass sich diese kleine Anmerkung bewahrheitet !
Dafür habe ich aber das ganze Jahr Springschwänze in einer Vielzahl von Zuchtbehältern ( siehe Springschwänze 1 ) gezüchtet !!!!
wass muss “Mann” für Typ sein der so etwas macht ?? mein Sternzeichen ist “Widder”, kann aber nicht zusammen passen, denn wenn sich Bemühungen nicht lohnen, macht “Mann” so etwas doch nicht ! oder doch ! ?? ---- na ja, ich habe es gemacht ! HGSBI
Die Zucht ist absolut geruchsfrei .
Allerdings ist eine Massenzucht "mit geringem Arbeitsaufwand " nicht möglich ! “Glück Auf” Heinz Günter Stute

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