Zuchtanl.

 
 

 
       Elly Stute,  Theodor - Storm - Str. 14,  
  33719  Bielefeld


    

 Futtertierzuchtansätze,

     auch als Futtertiere  verwendbar !

  Drosophila ( Fruchtfliegen ), Mikro, Grindal, Springschwänze, Jap. Wasserflöhe,

alles aus eigener Zucht!     versende ich - seit 1955 !

                                                                                                                                                
       Futtertiere die für kleinere Terrarientiere und auch für Zierfische
wichtige Nahrungsgrundlage für eine erfolgreiche
 Haltung und Zucht sind.
  Ausserdem, dass ist eigentlich genau so wichtig, erhalten Sie
umfangreiche Informatione, die durch Zuchtanleitungen informieren,
 über Haltung, Pflege und Zucht der Futtertiere
Nehmen Sie sich ein bisschen Zeit und blättern Sie meine Seiten durch.

  Bestellungen:    hgsbi@spring-droso.de

oder auch per FAX an : 0521 - 33 12 09
 

Beachten Sie bitte bei einer Bestellung die Versandbedingungen !
  
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seit 1. Juli 2003
                                                                       Stand :  01. April 2004

          

   Zuchtempfehlung für Grindal - Würmchen

in/auf Torfgranulat

 Wie in dem Zuchtbericht der Springschwänze ausführlich über Nutzung und
Handhabung berichtet wurde, so ideal ist dieses Substrat auch für Wurmzuchten.
   Grindalwürmer Enchytr. buchholzi können in diesem Medium hervorragend
gezüchtet werden.
  Meine Zuchtansätze werden  nur auf / in  diesem Substrat geliefert !
 Es sollte aber  auch hier einiges beachtete werden :
Das Granulat wird vor der Nutzung ausreichend  gewässert. Dieser Vorgang sollte über
mehrere  Tage ausgedehnt werden. Wichtig ist es auch, nach dem wässern, das
Substrat unter fliessendem Wasser auszusieben. Kleine Torfpartikel könnten sonst
zu einer zu schnellen  Verdichtung des Substrates im Zuchtbehälter beitragen. 
   Dieses geschieht ja bereits
 durch geringe Ablösungen der  Oberfläche von  den Torfkugeln nach längerer Nutzung.
  Eingefüllt in einem Behälter ist ein überbrühen mit heissem  Wasser  immer vorteilhaft.
 Durch umrühren mit einem Löffel erreicht man die Benetzung der Granulatkugeln mit
 heissem Wasser im gesamten Behälter. Nach Abschüttung des Wassers,  empfehlenswert
 über ein Sieb und Abkühlung des Substrates, ist es gebrauchsfertig.    Aufgeteilt in
 kleine Zuchtbehälter, es können Kunststoffbehälter  aus Grossmärkten von ca 2 Ltr.
Inhalt sein, die ja in vielfältiger Form angeboten werden.


Ein Grindalzuchtbehälter, wie beschrieben, in der ausreichenden Grösse !
Bleiben Sie bitte bei dieser Grösse, da auch die Enge des Wurmbesatzes eine
Rolle in der Vermehrung spielt. Dieses wird nur in dieser Behältergrösse erreicht

Das Granulat wird in ca zur  Hälfte der  Behälterhöhe, mindestens  aber  2 cm hoch,
eingefüllt und mit wenig Wasser übersprüht.  Die Granulatkörnung sollte immer dunkel
 aussehen und glänzen.
   Auf die Oberfläche werden in einer begrenzten Fläche, in der Grösse der
Abdeckscheibe zum Beispiel, Würmer aufgespült und mit  einer Gabel vorsichtig
verteilt und mit Futter bestreut.
Als Futter empfehle ich 
nur :



   Sparsam und trocken auf die Oberfläche des Wurmbesatzes Streuen. Das Aufstreuen
 der Futtermenge sollte immer vorsichtig dosiert, in kleinen Mengen erfolgen.
Die Abdeckscheibe wird aufgelegt, nicht aufgedrückt .
     Nach einer kurzen " Anpassungzeit "  der Würmer an die frische Granulateinfüllung,
beginnt die Vermehrung.
    
Die Zuchtbehälter sollten dunkel,  bei einer Temperatur von :

         ca + 20° C   bis + 23° C abgestellt werden.

 Betreiben Sie pro Becken  mit normalen Fischbesatz einen Zuchtbehälter, wie auch die
 Abbildung zeigt,  Grindal in vorher genannter Zuchtbehältegrösse !  S ie können
 dann jeden  2. oder 3. Tag die Fische mit lebenden  Futter versorgen.

   Als   "Zwischenmahlzeit " bieten sich Moina an !
    
( der Japanische  Wasserfloh ! )

 Spülen Sie von der Abdeckscheibe die Grindal  in einen kleinen Behälter und später dann
aus diesem Behälter über ein Sieb ( z. B. Teesieb ) die Grindal in einen weiteren Behälter.
Es werden dadurch  Granulatkugeln von den Grindal getrennt und diese können
 dann sauber verfüttert werden.

  Bei vorsichtiger Dosierung des Futters, wie vorher erwähnt, ist  die erneute
 Fütterung der Grindalwürmer auch erst nach ca 2 bis 3 Tagen erforderlich, wenn
 eine regelmässige Fütterung mit Grindalwürmern   erfolgen soll.
 Achten Sie aber bitte darauf die Abdeckscheibe, nur gereinigt unter
 fliessendem Wasser ,  wieder aufzulegen.

   Die Grindalmenge die beim hochnehmen der Glasscheibe an dieser sitzen, hängt
 von der aufgestreuten Futtermenge ab. Bei vorher beschriebener  Futter menge
 ist eine  Entnahme der Grindal in der vorher angegeben Zeit möglich.
  Höhere Futtermengen erlauben die Grindalentnahme erst nach dem
 Verzehr des Futters,  um nicht Grindal und  Futter von  der Scheibe zu spülen !

       Man muss es ausprobieren und sollte sich dafür Zeit lassen.



 
Eingerichteter Grindalzuchtbehälter auf Torfgranulat ( Draufsicht ).
    
  ( Zuchtbehälter immer ohne Deckel aufstellen ! )

Noch einige wichtige Informationen sollten Sie beachten:
So, wie die Abdeckscheibe nach jeder Grindalabspülung verschmutzt  ist und
gereinigt werden muss,  so verschmutzt auch die Substratoberfläche  
des Zuchtbehälters.
 Nur hier ist hier keine Reinigung möglich.   Erkennbar ist der Verschmutzungsgrat
des Granulates durch die Verdichtung der Oberfläche . Die Torfkugeln liegen nicht mehr
 getrennt sondern  hängen, durch die Verschmutzung zusammen.
Besonders ist jetzt auch die beginnende Milbenentwicklung, eventuell, erkennbar!
     Aus oder durch das Futter entwickeln sich keine Milben !

 
Wenn sie mehr über Milben in der Grindalzucht wissen möchten, klicken sie : 
 den Link  “Milben Grindal” an

 Aus diesem Grund wurde bei Zuchtbeginn nur eine geringe Substratauffüllung im
Zuchtbehälter vorgenommen  ( 1/3 der Behälterhöhe ). 
Um die Grindalwürmer aus diesem verschmutzten  Bereich raus zu bekommen,
wird die Zuchtbehälteroberfläche vorher mit einer Gabel vorsichtig aufgelockert  und
mit  ca 0,5 cm frischem Torfgranulat aufgefüllt , leicht mit Wasser übersprüht,
 dann  mit Futter bestreut und mit der  sauberen Glasscheibe  abgedeckt.
   Die Würmer versuchen an das Futter zukommen und befinden sich in diesem
frischen Substrat.
 Es dauert dann aber einige Tage bis der gewohnte  Vermehrungsprozess  wieder beginnt.

 Wenn eine Auffüllung mit frischem Substrat nicht mehr möglich ist, richten
 Sie unbedingt einen Zuchtbehälter ein !  Einrichtung wie vorher beschrieben.

     Sie können davon ausgehen, das die aufgeführten Erfahrungen  mit dem Umgang und
 Nutzung von Torfgranulat für die Futterzuchten keine  Momentaufnahme  ist,  sondern von
mir seit einigen Jahren, intensiv, sorgfältig und mit Leidenschaft betrieben wird.
Da die " Jahrhundert " lange Anwendungszeit von Torf, Waldhumus, Rindenmulch
 alles ist in der Zwischenzeit ja auch verseucht )   und hier auch noch die Unterscheidung
von Eichenlaub - oder  Buchenlaubhumus eine Rolle spielen soll,  sollte diese Art der
Wurmzuchten doch überholt sein.

  Wo bekommt man heute noch eine kleinen Menge Torf  von guter Qualität.
       Zugegeben, Torfgranulat ist teuer !   aber die Anschaffung  lohnt sich, da dieses
Granulat immer wieder aufbereitet ( gereinigt ) werden kann !

Eine Futterversorgung der Zierfische, dazu gehören auch Korallenfische , mit lebenden
 Futtertieren ist doch das wichtigste, woran  gedacht werden muss und auch eingehalten
werden sollte.   Versuchen Sie die Wurmzucht in diesem Medium.
  Die Versorgung der Zuchtansätze ist eine Minuten Sache und kann in der
Urlaubszeit auch 3 Wochen lang ausgesetzt werden.

         Glauben Sie mir ,  es geht ! Probieren  Sie es !

  Wenn Sie die Zucht der Grindal-Würmchen nicht kennen,
   sollten  Sie dieser Empfehlung unbedingt folgen !
                                                                                                                                     E. Stute
            

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